Danke für die Einschätzung! Der große Dafi hatte mir auf die Frage nach speziellen Bautipps für diese Art von Schiffen geraten, ich möge einfach realisieren, was mir das Hässlichste erschienen. Ein in seiner Einfachheit genialer Hinweis.
Hier noch einmal der Rumpf nach zwei – dünn aufgetragenen! – Grundierungen mit Humbrol Nummer 28. Das war dringend nötig geworden, um die Details überhaupt noch erkennen zu können. Nach ausreichender Trocknung wird es jetzt hier und dort noch Überarbeitungen mit Feile, Schleifpapier und Spachtelmasse geben.
Die Grundierung sollte hier vor allem dazu dienen, Schwächen in der Konstruktion und Gestaltung aufzudecken. Und wahrlich – das hat sie getan! Der Bausatz, mit dem ich gearbeitet habe, war in einem besonders weichen Plastik gegossen. Das ist beim Gravieren nicht unbedingt ein Vorteil, weil sich das Material rechts und links der Gravurfuge aufwirft wie Erde beim Pflügen. Ich hatte bereits unmittelbar nach der Gravur mit Schmirgelpapier und Glasfaserradierer nachgearbeitet, aber die Grundierung zeigte, wie unvollkommen diese Arbeit ausgefallen war. Bei härteren Plastik hatte ich mit der Nacharbeit wesentlich weniger Probleme gehabt. Nun also ein weiterer Rundgang ums Schiff mit Gravurnadel, Schmirgelpapier, Messingsbürste, Zahnbürste und Radierer. Die Fotos unten zeigen den Rumpf, der jetzt bereits etwas von der späteren Anmutung (dunkel mit weißen Streifen) erkennen lässt, sowie einen Ausschnitt vor und nach der Zweitbehandlung.