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Sonntag, 25. Januar 2026, 12:26

Knight Rider K.I.T.T

Hallo an die Plastikgemeinde,

Es ist schon eine zeitlang her, dass ich meinen letzten Bericht eingestellt habe, aber ich hatte mal wieder Lust dazu, ein Projekt zu teilen.
Ich bin ein normaler Modellbauer, der aus der Schachtel bastelt. Ich habe keinen 3D-Drucker und auch keine Airbrush-Pistole.
ich möchte einfach nur den Bau zeigen und auf Mängel, oder auch auf positive Aspekte des Bausatzes eingehen.
Erwartet also bitte keine wahnsinnigen Umbauten von mir, wie sie hier im Forum von vielen praktiziert werden, die ich für ihre Bauten bewundere.

Also los geht es.

Es geht in meinem neuesten Projekt um den den hier

Den Knight Rider wollte ich immer schon mal bauen und jetzt hat Aoahima ihn neu aufgelegt und sogar mit einem Light-Modul versehen.
Der Bausatz ist recht einfach gestrickt. Im Wesentlichen besteht er aus drei Baugruppen, die am Ende zusammengefügt werden.
Ich denke also, dass dies ein recht überschaubarer Baubericht wird.

Alle Teile durften erst einmal ausgiebig in Seifenlauge baden und wurden mit Primer aus der Dose( Presto) grundiert.
Alle Bauteile der Bodengruppe wurden dann mit Rallye-Mattschwarz lackiert.
Die Antriebswelle auf der Bodenplatte sollte dann nach Anleitung mit SSilber lackiert werde, ich habe aber Aluminium von AK True Metall genommen und dann noch mit einem schwarzen Wassh etwas abgesetzt.

Die Reifen sind auch schon fertig, wobei ich die Felgen von innen zu breit finde. von außen geht es.
Die Radblenden wurden mit Schmucksteinkleber auf die verchromten Felgen aufgeklebt und mit einem Wash in Steingrau versehen. Kommt auf den Bildern heftiger rüber als es ist.
Was mir aufgefallen ist, viele Gußansätze sind bei Aoshima nicht seitlich an den Bauteilen, sondern von hinten. Man muss also genau schauen, wieviel und wo man abschleifen muss.

Die Karosserie ist grundiert und wurde durch Anbauteile ergänzt und wartet nun auf die Lackierung

Die vordern Federbeine wurden mit den Bremsscheiben zusammengesetzt.
Bei der Gelegenheit haben sie auch noch Federn bekommen, die ich aus einem ausgedienten Kugelschreiber entnommen habe.

Bis hierhin erst einmal. Wenn ich etwas weiter gekommen bin melde ich mich wieder.
Wenn ihr irgendwelche Anregungen oder Ideen habt, dann immer her damit.

2

Montag, 26. Januar 2026, 05:25

Moin Michael

Einen 3D-Drucker habe ich auch nicht. Damit kann man zwar gut Teile herstellen, aber ich schnitze gerne Teile die es im Bausatz nicht gibt selbst. Geht auch :) . Airbrush habe ich, benutze sie aber nicht weil ich Vollhorst damit nicht klarkomme. Mit Spraydosen geht es ja auch :pfeif: .
Beim KITT brauchst du beides auch nicht unbedingt, ich nehme mal an das Aoshima den Wagen relativ gut umgesetzt hat. Und Farbe ? Spray und Pinsel, das reicht hier völlig aus

Bernd

3

Donnerstag, 29. Januar 2026, 15:41

Danke Bernd,
Das mit dem Drucker war eher scherzhaft gemeint, um die Erwartungen an meine Bastelfähigkeiten etwas zu dämpfen. Ich habe höchsten Respekt vor den tollen Ideen und Projekte, die hier umgesetzt werden.
Aber meinem K.I.T.T. gings ein wenig weiter.
Der Bausatz erweist sich bisher als äußerst passgenau. So war der Unterboden recht schnell mit dem Fahrwerk und der Auspuffanlage bestückt.


Morgen kommen die Reifen dran und dann ist die erste Baugruppe auch schon erledigt.
Der Innenraum wurde in Beige lackiert. Auf den Bildern hat die Farbe durch das Blitzlicht einne gelbkichen Stich bekommen, in Wirklichkeit ist das nicht so.
Mit Mattschwarz wurden die notwenigen Bereiche bepinselt.
Ich habe dem Kleinen dann noch ein paar Fußmatten aus 400er Schleifpaper spendiert.

Demnächst gehts weiter

4

Donnerstag, 29. Januar 2026, 20:07

Ich bin ein normaler Modellbauer, der aus der Schachtel bastelt. Ich habe keinen 3D-Drucker und auch keine Airbrush-Pistole.
ich möchte einfach nur den Bau zeigen und auf Mängel, oder auch auf positive Aspekte des Bausatzes eingehen


Das ist sehr lobenswert.
.
.
Ich habe stets mehrere Modelle im Bau, oft gibt es längere Pausen. Aktuell im Bau, bzw. in den letzten Monaten immer mal etwas dran gemacht: die hier gezeigten Modelle im Thread "Querbeet". --- Ansonsten viel Gartenarbeit beim Erstellen eines neuen Gartens auf einem komplett runtergekommenen Geröll- und Müll-Grundstückes. usw .

5

Freitag, 30. Januar 2026, 05:43

Moin Michael

So wie es aussieht hat Aoshima den KITT sehr einfach und nicht sehr detailiert gestaltet :S . Gut das die Teile aber wenigstens passgenau sind :)

Bernd

6

Freitag, 30. Januar 2026, 15:41

Was die Details angeht stimme ich dir voll und ganz zu. Die Anzahl der Teile hält sich doch ganz schön in Grenzen, sodass vieles vereinfacht dargestellt wird. Einge Details sind zwar angegossen, fallen dann nicht mehr so ins Auge.

Ich habe gestern mal mit den Decals angefangen und habe gemerkt, dass die doch ganz schön friemelig sind. Die Nassschiebebilder stellen nur die Instrumente und Knöpfe im Innenraum dar ( bis auf das Kennzeichen).
Die Decals sind teilweise sehr klein. Alleine bei dem linken Bauteil auf dem Bild müssen 5 Decals angebracht werden. Ich hab mal die obligatorische 1 Cent-Münze daneben gelegt.
Da der Spritzling auch detailierte Vertiefungen und hervorstehende Knöpfe aufweist, kommt man hier nur mit Decal-Soft weiter.
Dafür sind die Decals auf dem Träger aber gut geschnitten. Sie haben also fast keine durchsichtigen Umrandungen um das Schiebebild herum

7

Samstag, 31. Januar 2026, 07:44

Moin Michael

Fünf hört sich erstmal nach viel an, vier hätten auch gereicht :abhau: . Natürlich wäre es toll wenn man dort nur ein Decal oder zwei anbringen müsste, aber ich glaube das wäre an dieser Stelle nicht möglich. Am Ende zählt nur das Ergebnis, und wie es aussieht sind die Decals sauber angebracht :)

Bernd

8

Freitag, 6. Februar 2026, 15:40

Hi Bernd,
Das mit den Decals war nicht als Kritik gemeint, ich wollte nur darauf hinweisen, dass der Bausatz auch seine anspruchsvollen Seiten hat.

Was man vom restlichen Innenraum nicht so wirklich behaupten kann. Der war nämlich recht schnell fertig gestellt.
Die Wanne musste man nur mit den Pedalen, dem Wahlhebel und 2 Relinge auf der Hutablage ergänzen. Dann noch die Sitze rein und ein Teil auf die Mittelkonsole.
Jetzt fehlen nur noch die beiden Seitenteile und das 4-teilige Amaturenbrett.

Die Karosserie hat mittlerweile auch ihren Lack bekommen.

So, und jetzt wird es wieder anspruchsvoll. Die Klappscheinwerfer stehen an. Diese bestehen je aus 5 Einzelteilen. Zuerst soll man aus drei Teilen den Klappmechanismus bauen. Dazu soll man ein kleines Teil übeer ein Gelenk kleben, ohne dass Kleber die Bewegung stört. Aoshima gibt dafür in seiner Anleitung die Klebepunkte vor ( auf dem Bild rechts). Dazu kommt, dass das Gelenk auch noch mit einer Raste ausgerüstet ist, die den Scheinwerfer in zwei Positionen halten soll.
Ich habe dann man alle beweglichen Teile mit Nähmaschinenöl behandelt und habe dann die Klebepunkte mit Tamiya Super Thin Kleber eingepinselt. Das wollte überhaupt nicht kleben.
Der zweite Versuch mit meinem Faller-Kleber und Zahnstocher zum Auftragen hat dann schon besser funktioniert.
Doch am nächsten Tag wollte ich eines von diesen geklebten Teilen in die Hand nehmen und es zerbröselte wieder in seine Einzelteile.

Da das ganze ja doch schon ein bisschen Belastung aushalten soll, habe ich jetzt vor dem Halteil eine etwas dickere Naht mit Schmucksteinkleber gesetzt. Das sieht man hinterher nicht, weil sich der Scheinwerfer davorsetzt.
Ich habs heute probiert, scheint gut zu halten und die Beweglichkeit ist da.

Viele Grüße

9

Samstag, 7. Februar 2026, 15:27

Kurzer Nachtrag zu den Klappscheinwerfer.

Ich habe gestern gemerkt, dass sich der kleine obere Halter doch weghebelt, wenn man die Scheinwerfer in eine andere Position bewegt. Die mechanische Belastung ist wohl doch zu groß für die kleinen Klebeflächen.
Ich habe jetzt nochmalm auf der anderen Seite Klebepunkte mit Schmucksteinkleber gesetzt, in der Hoffnung, dass es stabiler wird.
Sollte das auch alles nichts helfen, bleiben sie halt in geschlossener Position.

Viele Grüße

10

Dienstag, 10. Februar 2026, 21:57

Ich habe bei einem Ferrari auch schon bei den Klappscheinwerfern das Handtuch geschmissen. Das wollte nicht klappen und jetzt sind sie zu (gefällt mir am Modell besser wie dauerhaft auf).
Bin gespannt, ob das bei deinem Kit hinhaut
Grüße
Thomas

In Arbeit:
ˋ65 Ford Mustang 2+2 Fastback Revell-Monogramm 1/25
ˋ32 Ford Roadster Revell 1/25
Ferrari Testa Rossa Hasegawa 1/24

11

Dienstag, 10. Februar 2026, 22:13

Hallo Michael,

Schmuckkleber und der dünne Tamiya sind für Teile mit dieser Belastung nicht ausreichend :(

Ich empfehle da immer die Sekundenkleber vom Tony Clark Shop:

Tony Clark Kleber

Von den gezeigten habe ich den rosa, lila und schwarzen Super Gold + Kleber.
Der schwarze Kleber ist genial für Klarsichtteile, da er nicht weiß ausblüht.

Dein Projekt läuft ja ganz gut und sauber verarbeitet, ich bleibe weiter dran und schaue gespannt zu :ok:
Viele Grüße :wink:
Michi
Michis Modellbauseite

12

Mittwoch, 11. Februar 2026, 17:34

Hi Michi,


danke für den Tipp mit dem Superkleber.
Ich habe auch erst daran gedacht das Ganze mit Superkleber zu kleben, habe es aber dann doch aus 2 Gründen gelassen.
Zum Einen habe ich mir schon einige Modelle verhunzt, weil der Superkleber ausgedünstet hat und so kam es dann zu Ausblühungen, oder er hat kristallisiert, was auch nicht gerade toll aussah.
Zum Anderen hatte ich etwas Bedenken, dass mir der Leim dann doch ins Gelenk läuft und damit die Beweglichkeit weg ist.


Den Tony Clark Kleber kenne ich noch gar nicht. Den werde ich mir mal besorgen.


Viele Grüße

13

Samstag, 14. Februar 2026, 11:58

Ich glaube, dass du dir mit den Öl selbst ein Bein gestellt hast(hattest)...
Erst Verkleben, aushärten lassen und dann vielleicht ein Pünktchen Vaseline/Creme.

Öl ist schon biestig. Meistens zeigt es "Wirkung", obwohl man es nicht mehr sieht/erkennt. Letztlich macht es ja das, was man will... Es kriecht am Material entlang, um zu schmieren.

Ohne jetzt richtig dick zu entfetten, wird wohl jeder Versuch, nur zeitlich begrenzt, einen Erfolg zeigen.

So jetzt meine Erwartungen zur Sache.
Ich mag keine Menschen, die überall suchen, was sie stört...
Ich mag Menschen, die überall etwas finden, was sie fasziniert

14

Samstag, 14. Februar 2026, 14:24

Erst mal Danke für die guten Ratschläge,

Die Klappscheinwerfer scheinen jetzt zu halten, nachdem ich auf der anderen Seite ebenfalls mit Schmucksteinkleber nachgeholfen habe. Ich habe ja nicht vor, die Scheinwerfer öfter zu klappen.
Ergänzt habe ich jetzt nur noch die Lampengehäuse. Die waren verchromt, sollten aber lackiert werden. Deshalb erst mal entchromen, grundieren, lackieren und dann in ihre Position bringen.

Viel mehr ist jetzt nicht passiert.
Der Innenraum ist auf der Bodenplatte fixiert und auch das Elektronikmodul hat seinen Platz gefunden und ist mit 4 Schrauben montiert.
Aoshima hat für das Kabel eine Öffnung in der Bodenplatte gelassen. Diese befindet sich im Bereich der Lenkung, so dass man ein bisschen aufpassen muss bei der Kabelführung. Eine Durchführung weiter hinten wäre problemlos möglich gewesen. :roll:

Die Teile in meiner Kiste sind jetzt sehr überschaubar.
Es fehlen eigentlich nur noch die Anbauteile an der Karosserie.
Angefangen habe ich mit der Frontscheibe. Die untere Aufnahme habe ich noch etwas aufgebohrt, da die Scheibe nicht bündig am Rahmen aufgelegen hat.

Soweit erstmal bis heute.

15

Sonntag, 15. Februar 2026, 06:18

Moin Michael

Nun gilt es die Daumen zu drücken das die Scheinwerfer halten. Aber selbst wenn die nun halten wird es wohl keine Dauerlösung sein :S

Bernd

16

Dienstag, 17. Februar 2026, 17:38

Die Scheinwerfer halten erstmal und ich habe ja auch nicht vor sie ständig zu bewegen. Ich denke mal , sie werden in der Vitrine meist nur geschlossen sein.
Es ist aber ein gutes Gefühl zu wissen, dass sie funktionieren :rolleyes:

Dafür aber mal wieder etwas Positives. Die fertigen Scheinwerfer flutschten einfach so in ihre Aufnahme. Dadurch, dass die Bohrung durchgängig ist, konnte man sie ganz einfach von hinten verkleben.

Und hier mal in geöffneter Stellung

Die Karosserie habe ich zwischenzeitlich mit allen nötigen Anbauteilen, wie Seitenblinker, Rückleuchten, Rückspiegeleinsätze usw ergänzt.
Dabei habe ich mir ein Werkzeug meiner Tochter geklaut.
Vielleicht kennen es schon viele, vielleicht auch nicht.
Sie betreibt Diamond Painting und hatte diesen Stift übrig, der zur Aufnahme der kleinen Perlen dient.
Ich habe gemerkt, dass man damit auch hervorragend die kleinen Teile platzieren kann. Hier mal mit einem der Seitenblinker dran.

Für die getönte Heckscheibe kam wieder mein Saugnapftier von Aldi zum Einsatz.

So, meine Kiste ist jetzt leer, es sind keine Teile mehr übrig.
Heute Abend werde ich die Karo nochmal ein bisschen putzen und dann ab auf die Bodenplatte und Funktionskontrolle.
Fertige Bilder gibts dann.
Ciao

17

Mittwoch, 18. Februar 2026, 05:44

Moin Michael

Nun also schon der Endspurt, es war also ein relativ einfacher Bau :) . Auf das Ergebnis bin ich gespannt, gerade was die Elektronik angeht

Bernd

18

Donnerstag, 19. Februar 2026, 15:14

Es ist vollbracht,

Alle Teile haben ihren Platz gefunden und die Karo ist jetzt auf der Bodenplatte.
Das Elektronikmodul funktioniert gut, nur schade, dass es auf Japanisch ist und das Kabel so auffällig ist. Egal, mein Enkel gefällt das Lauflicht trotzdem.

Hier mal ein paar Bilder unter starkem Kunstlicht




Wenn das Wetter mal wieder besser ist, mache ich vielleicht noch ein paar Aufnahmen und stelle sie in die Bildergalerie

Fazit: Was bleibt nach dem Bau.
Der Bausatz ist sehr passgenau und sauber gefertigt. Die Teileanzahl ist sehr überschaubar. Normalerweise würde ich sagen, dass das Modell einem Skill 2 entspricht, wären da nicht diese Klappscheinwerfer.
Das Lauflicht ist schon ein lustiger Hingucker. Es funktioniert sehr gut und leuchtet auch stark.
Ob der Preis dafür gerechtfertigt ist, bleibt jedem selbst überlassen.

Soviel zu diesem Bau, das nächste Modell wartet schon.
Ciao

19

Freitag, 20. Februar 2026, 06:29

Moin Michael

Das Kabel ist wirklich suboptimal. Dagegen hilft nur ein Loch in der Bodenplatte zum durchführen und somit zum verstecken

Bernd

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