Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Das Wettringer Modellbauforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.
.
oder "Eimer am Stiel"
oder "endlich mal Eimer mit Sti(e)l"
. Aber genug davon, die Stiele brauche ich noch für zwei Dinge, nämlich um sie später an Deck sicher zu befestigen und...
aber irgendwann war das auch geschafft.
). Und das wars auch schon. Die Größe passt ganz gut finde ich.
, ich denke beides hat seine Vor- und Nachteile. Beim Holz habe ich des öfteren Probleme mit der Faserigkeit dieses Materials. So sind mir z.B. bei den Rippen des Gangspills ca. die Hälfte beim Zuschneiden gesprungen bzw. gebrochen
. In wie weit mir das mit Plastik passiert wäre kann ich nicht sagen aber Plastik lässt sich leider nicht beizen
.
Wow ein Haus aus dem 17ten JahrhundertIch hab nur ein Haus aus dieser Zeit
? Macht bestimmt viel Arbeit. Meines ist nur von 1912 und hat mir schon einiges abverlangt
.Na zum Glückdas bleibt auch bei viel Wind an seinem Platz
.Da werde ich in Zukunft mal ein bisschen lauter staunen.
). Und da es hier so einige Koniferen auf diesem Gebiet gibt, hatte ich gehofft, dass ich hier etwas Unterstützung dabei bekommen könnte.
aber hier und jetzt und ganz real hier der Anfang der Untermasten:
Inzwischen grübele ich über die Rüstbretter nach. Als erstes weiß ich nicht, wie dick sie sein müssen. Hier sind im der Bauplan von Sergal keine Angaben zu finden, da die Dicke ja von den Sperrholzteilen des Bausatzes vorgegeben ist. Bei meiner Prince habe ich damals 1,5mm Sperrholz genommen. Das werde ich wohl diesmal auch wieder so machen, es sei denn jemand hat andere Infos für mich.
Das zweite Problem ist die Position in der Vertikalen. Bei den Bausätzen von Sergal/Mantua etc. und auch bei Heller sitzen die Rüsten anscheinend auf der falschen Höhe. Beim Mondfeld wird angegeben, dass bei Dreideckern des 17. Jahrhunderts die Groß- und Fockrüsten unter den Stückpforten der Mittelbatterie angebracht waren und die Besanrüsten eine Stückpfortenhöhe darüber. Was ist denn jetzt richtig? Und welche ist überhaupt die Mitteldeckbatterie ?![]()
Von der Takelage habe ich auch keine Ahnung. Was ich dir aber anbieten kann ist die Bauanleitung von Heller.Ich komme jetzt, nachdem ich fast genau 14 Jahre am Rumpf meiner SR gebaut habe, so langsam in den Bereich Masten und Takelage. Und davon habe ich so gut wie keine Ahnung ( ich weiß nicht mal ob ich Takelage richtig geschrieben habe). Und da es hier so einige Koniferen auf diesem Gebiet gibt, hatte ich gehofft, dass ich hier etwas Unterstützung dabei bekommen könnte
Wow ein Haus aus dem 17ten Jahrhundert ?
Und da es hier so einige Koniferen auf diesem Gebiet gibt, hatte ich gehofft, ...
Mondfeld hat keine Bibel (manche behaupten es) oder die 10 Gebote niedergeschrieben, nur den Stand seines Wissens geteilt. Heute findet man das Wissen der ganzen Welt im Internet. Nur was oder wem soll oder kann man glauben?
Vielleicht ja Augenzeugen wie Maler und Zeichner ? Und jene wie die Herren van de Velde und andere überliefern uns für französische Dreidecker von etwa 1660 bis in die 1690er Jahre unterschiedliche Positionen der Rüstbretter.
Für die 1660-1690 Jahre sehe ich entweder die Rüstbretter unter der ersten (von oben gezählt) durchgängigen Geschützbatterie. Die Reine, quasi die Halbschwester der S.R. zeigt das so. oder auch darüber wie bei der Royal Louis 1668. Von letzterer gibt es allerdings auch ein glaubwürdiges Ölgemälde welche die Anordnung wie bei der Reine zeigt
Eine Planrekonstruktion der l´Ambitieux 1692 zeigt die Rüsten unter den obersten durchgehenden Deck, dieses Schiff hat allerdings kein Backdeck. Die von mir genannten Positionen der Rüsten gelten jeweils für Fock u. Großmast. Der Besanmast hat seine Rüsten entsprechend höher positioniert. Ich würde vorschlagen mal nach den genannten Schiffen zu googel
.
In punkto erwarteter Resonanz, das gilt umgekehrt auch für einen selbst. Fragen ist in Ordnung aber eigene Recherche schadet nicht. Das kostet Zeit ja, mein Beitrag hat auch Zeit gekostet.
. Die Anfrage hier im Forum ist nur ein Teil meiner Recherche.Was ich dir aber anbieten kann ist die Bauanleitung von Heller.
Es gibt von Heller zwei. Einmal die Alte von 1974 und dann eine Neuere. Da beide ihre vor- und Nachteile haben habe ich mir eine eigene aus beiden gemacht. Wobei ich bei der Alten, die im Original in französisch beschriftet war, die deutsche Übersetzung (aus dem Anhang) eingefügt habe.
.Cool, bist du auch noch am Renovieren? Ich bin bei meinem Haus noch über Jahre beschäftigt. Aber wenigstens muss ich bei meinem "Neubau" keinerlei Denkmalschutzvorgaben erfüllenDurch Bohrproben im Dachstuhl festgestellt, von 1659
Erklärt vermutlich auch mein Interesse an Dingen und Alltag der damaligen Zeit.
.Das kann natürlich sein.Ich vermute ganz optimistisch, dass wieder mehr Input kommt, wenn der Trubel und das weihnachtliche Getöse sich gelegt haben
. Ich habe jetzt erst mal alles auf Festplatte gespeichert und musste dann die Mails löschen, weil mein E-Mail Speicher dadurch fast voll war
.Zitat von »AHR Waterline-Sail«
Mondfeld hat keine Bibel (manche behaupten es) oder die 10 Gebote niedergeschrieben, nur den Stand seines Wissens geteilt. Heute findet man das Wissen der ganzen Welt im Internet. Nur was oder wem soll oder kann man glauben?
Vielleicht ja Augenzeugen wie Maler und Zeichner ? Und jene wie die Herren van de Velde und andere überliefern uns für französische Dreidecker von etwa 1660 bis in die 1690er Jahre unterschiedliche Positionen der Rüstbretter.
Für die 1660-1690 Jahre sehe ich entweder die Rüstbretter unter der ersten (von oben gezählt) durchgängigen Geschützbatterie. Die Reine, quasi die Halbschwester der S.R. zeigt das so. oder auch darüber wie bei der Royal Louis 1668. Von letzterer gibt es allerdings auch ein glaubwürdiges Ölgemälde welche die Anordnung wie bei der Reine zeigt
Eine Planrekonstruktion der l´Ambitieux 1692 zeigt die Rüsten unter den obersten durchgehenden Deck, dieses Schiff hat allerdings kein Backdeck. Die von mir genannten Positionen der Rüsten gelten jeweils für Fock u. Großmast. Der Besanmast hat seine Rüsten entsprechend höher positioniert. Ich würde vorschlagen mal nach den genannten Schiffen zu googel
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort, das hilft mir schon mal weiter. Deine Aussage über die Position der Rüstbretter unter der ersten (von oben gezählt) durchgängigen Geschützbatterie deckt sich mit der Abbildung im Mondfeld. Auch beim fantastischen Modell von Hubac´s Historian bei modelshipworld.com, der eine Heller Soleil so authentisch wie möglich umbauen möchte, sind die Rüsten an dieser Stelle. Das reicht mir eigentlich schon. Letzendlich werde ich die Posititon der Rüsten dann entscheiden, wenn ich weiß wie ich an den Stückpforten vorbeikomme.
Anscheinden ist ja die Position ein "Stockwerk" höher auch nicht ganz abwegig.
Zitat von »AHR Waterline-Sail«
In punkto erwarteter Resonanz, das gilt umgekehrt auch für einen selbst. Fragen ist in Ordnung aber eigene Recherche schadet nicht. Das kostet Zeit ja, mein Beitrag hat auch Zeit gekostet.
Natürlich habe ich auch selbst recherchiert, sowohl im Internet als auch in Büchern. Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, dass ich das nicht machen würde. Die Anfrage hier im Forum ist nur ein Teil meiner Recherche.
?
, dann nochmal sorry war nicht böse gemeint.
Forensoftware: Burning Board®, entwickelt von WoltLab® GmbH