. Ich werd mich also erneut hinsetzen und nochmal zwei kleinere Racks zurechtzimmern. Mitlerweile hab ich ja Übung
. Ich zeig sie Euch dann nochmal kurz, wenn diese fertig sind.
. So dünn hab ich sie bekommen, indem ich sie einzeln nach Zuschnitt und Bohren auf ein Blatt 1000er Schmirgelpapier gelegt habe und dann durch Andrücken mit einem Finger einmal pro Schlietenseite von rechts nach links über das Schmirgelpapier gezogen habe. (Festhalten ging anders gar nicht...)

Zitat von »`Chris`«
Blatt 1000er Schmirgelpapier gelegt habe und dann durch Andrücken mit einem Finger einmal pro Schlietenseite von rechts nach links über das Schmirgelpapier gezogen habe. (Festhalten ging anders gar nicht...)
. Informativ aber im vorliegenden Fall natürlich nur eine Annäherung. Aber: Komme grad vom Spazierengehen aus dem Wald und -manchmal gibt's sowas ja, auch bei mir
- hatte einen Gedankenblitz: Ich habe ja meine alte Broschüre aus England zum Bau der Replika. Ich erinnerte mich, dass es darin ein Bild eines aufgeriggten Mastes gab, kurz vor dem Setzen auf der "Hinde"!! Wenn das nun der Fockuntermast wäre, könnte man es eventuell eindeutig sehen. Und: RICHTIG!
Es ist der richtige Mast und -was ich noch nie vorher gesehen hatte- hing da doch schön und für alle zu erkennen, der Stropp mit der Großstengestagjungfer!
Jetzt ist das Rätsel gelöst: Der Stropp hing zumindest schon mal nicht unter den Wantensträngen. So wie's aussieht war er an vorletzter Stelle um den Topp gelegt, darüber kam dann noch der letzte Wantenstrang, der den Stropp an seiner Position halten sollte. Ich dachte zuerst, dass das auf dem Bild das Vorstag ist, das kann aber nicht sein, da es dann beidseitig durch beide Gatts geschoren wäre. Ich werde mal versuchen, es am Modell genau so umzusetzen. Ich weiß jetzt gar nicht, ob Ihr Euch ansatzweise mit mir mitfreuen könnt oder mich schlicht nur für bekloppt haltet- für mich ist das die Erkenntnis des heutigen Tages! Versucht Euch bitte zumindest, mitzufreuen...

Ich habe meine Ankerklüsen "verbleit", ist wohl in der Epoche nicht ganz richtig..?!. Falls es Dich interessieren sollte, es gibt bei Youtube einen echt schönen Kurzfilm über den Bau der "Golden Hinde" , wie sie schlussendlich durch die Towerbridge in London einläuft. Da erfährt man 'ne ganze Menge über das Schiff und seine Konstruktion, außerdem ist es einfach nur schön anzuschauen. Vielleicht dürfte das auch was für alle anderen Interessierten dieser Epoche sein?
Meinst Du jetzt Ferky oder den Rest, der hinten an Ferky drangezimmert hängt?? Dankeschön- aber: wenn letzteres sollte mir das jedoch insofern zu denken geben, da ich ja nach eben diesem und anderem Referenzmaterial zu bauen versuche...
Zitat
trotzdem meine ich, chris version sieht besser aus!!!!
Ich habe mir diesbezüglich auch nochmal Gedanken gemacht: An vielen Schiffen (auch oder gerade älteren Datums) sieht man vor den eigentlichen Klüsen im Bug ein auf die Außenhaut aufgesetztes "rechteckiges Holzbrett", dessen Name mir grad nicht einfällt, ich meine ihn aber schon mal gelesen zu haben.In diesem vorgesetzten Brett befinden sich ebenfalls Bohrungen, wo die Ankerkabel durchlaufen. kann es auch sein, dass dieses Brett mit "Hartholz" gemeint sein könnte? Dann würde es wieder stimmen. Dass die Klüsen Innenseitig möglicherweise zusätzlich mit Blei ausgeschlagen gewesen sein könnten, kann ja ebenfalls sein. Dann hätte Mondfeld auch recht gehabt. Und jetzt, wo Du's gerade angeführt hast- Stimmt: Ich hatte es wohl auch im Mondfeld gelesen! Da war es also...
Vermutlich gab es -wie so oft- diverse mehr oder weniger zeitüberschneidende Varianten, bis sich später eine gängige und funtionale rauskristallisiert hatte. Mit den Klüsenbacken hast Du natürlich recht, die waren zum Schutz der Bordwand vorgesetzt und sollten andererseits die Kabel vor zu starkem Abknicken und Schamfielen schützen. In der neuen mehrbändigen Enzy von Mondfeld geht er sogar noch genauer darauf ein, bleibt jedoch insgesamt bei seinem Bleigedöns. Er gibt sogar modellbauerische Tipps, wie das dann entsprechend zu simulieren wäre...
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