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31

Sonntag, 22. März 2026, 07:18

Moin in die Runde,

Learning by Doing. Sehen und Verstehen. Danke für Eure Kommentare! Das wird die Abläufe zukünftiger Bauten verändern.
Ich habe die Karosserie schon mal trocken gepasst und sie sitzt seeehr stramm.
Wo ich allerdings mich Frage, wie ich die Motorhaube anbringe. Da waren keine Scharniere dran. Oder habe ich die abgeknipst?
Man, man…

Einen schönen Sonntag und Gruß,

Arne

32

Sonntag, 22. März 2026, 12:15

Ich bin da komplett bei Markus.
Meinen SLS von Revell baue ich auch "Frei Schnauze", je nachdem, welche "Einheiten" für mich Sinn machen. Selbstverständlich liegt der Plan zugrunde, aber was in welcher Reihenfolge, das entscheide ich, wie Markus schrieb, nach meinen Fähigkeiten.

Auch Bernd's Weg teile ich, das wichtigste für mich ist auch, dass die Karosserie später das "Beste" vom Bau wird, deshalb tackere ich auch -für's bessere Lackieren, gerade bei metallic- die Karosserie (fast immer) komplett zusammen.
Meistens gibt es mit geringen "Abweichungen" immer einen Weg, für die "Hochzeit" einen guten, praktikablen Weg zu finden.
Das Ergebnis zählt, da darf der Weg dorthin ruhig holprig sein.

Wenn der SLS fertig ist, werde ich einmal einen Beitrag hier machen, da bin ich viele "Umwege nach Rom" gegangen, aber ich glaube es hat sich ausgezahlt.

Dir weiterhin viel Spaß beim Basteln.
Nur du kennst deine Fähigkeiten!




Ich würde sagen, die Haube wird nur aufgelegt, u.a. auf den Rohren zu den Scheinwerfern. Nr8 scheint die Haltestange zu sein für die offene Positionierung.
Ich mag keine Menschen, die überall suchen, was sie stört...
Ich mag Menschen, die überall etwas finden, was sie fasziniert

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33

Sonntag, 22. März 2026, 16:02

Moin!

Vielen Dank für die Antworten und Tipps. Ihr habt völlig Recht damit. Ich werde verschiedene Wege ausprobieren und merke selbst, was für mich funktioniert.
Bei meiner Kastenente arbeite ich ja im Grunde auch danach, wie ich das für richtig halte. Nur möchte ich halt grundlegende Fehler vermeiden.
Obwohl Fehler mit eingepreist sind und diese werde ich nicht verstecken. Vermutlich werde ich sowieso noch die ein oder andere Kastenente bauen.
Dann benötige ich aber Airbrush. Und Wissen im Kunststoffbau.
Berti-One, habe ich mir fast gedacht, aber naja, das ist doch eher suboptimal. Dafür haben die Türen Scharniere und die werden wohl nicht vernünftig schließen.
Bin gespannt. Wie gesagt, auch wenn es mich an der Ehre kratzt, aber ich werde sicher weit Entfernt von Perfekt liegen. Aber trotzdem bringt es Spaß und
Meditation.

Jetzt noch der Bericht von meinen heutigen Fortschritten.
Glücklicherweise haben die Seitenteile gehalten. Wirkt hinreichend stabil. Dann die Seitenteile der Ladefläche und auch eine trockene Hochzeit.
Das wird eng und vermutlich ziemlich schief. Schade, denn einige Teile aus dem Set passen perfekt und andere liegen echt daneben.

Hier die Seitenstabilisatoren.



Dann habe ich mich doch dafür entschieden, die Sonnenblenden einzuklappen. Ich wollte eigentlich nur die auf der Beifahrerseite unten haben. Aber dann fehlte das passende Gegenstück auf der Fahrerseite.



Dann noch das Armaturenbrett mit Decal. Das Decal ist im Vergleich zu Revell sehr fest und steif. Zudem steht ein ziemlicher Rand über.
Sieht man vielleicht auf dem Bild.





Interessant wurde es, als ich feststellte, dass die kleine Rückwand des Laderaums, die die beiden Seitenkaesten mittels Pins links und rechts halten soll, zu breit ist. Vielleicht
0,3mm. Also habe ich etwas runtergefeilt und konnte den Pin rechts erhalten. Da habe ich ein neues Loch gebohrt und dann passte es prima. Aber insgesamt alles sehr eng.
Das Loch, welches da durchschimmert, ist für den Tankstutzen. Soviel habe ich nicht runtergefeilt.



Und dann noch die trockene Hochzeit. Passt, aber es sitzt alles sehr stramm. Naja, es bleibt interessant.






Viele Grüße, Arne

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34

Sonntag, 22. März 2026, 16:33

Schaut doch

wirklich gut aus, gefällt mir sehr :ok: :ok: :ok: Enten haben was, vielleicht bau ich auch mal eine.
Zum Thema kleben, leg Dir mal Ethylacetat zu. Konsistenz wie Wasser und "verschweißt" quasi die Plastikteile und kaum Wartezeiten und keine Klebewülste. Einfach mit dem Pinsel aufstreichen, oder etwas Spalt lassen, die Kapilarwirkung tut ihr übriges und dann kurz zusammenpressen ;) .

Und Teile die Du auf alle Fälle "handsicher" befestigen willst, verstiften mit Draht und Sekundenkleber.
Ach und nochwas, Du hast die Abgassanlage in der Nähe des Krümmers blau gefärbt. Diese Blauviolettgelb-Färbung gibts nur bei verchromten Abgassanlagen oder bei Edelstahl. Eigentlich nur bei Motorrädern oder Dragstern. Eine Ente mit ihren 30PS schafft das def. nicht ;)
Mit besten Grüßen,
Markus


Bedenke stets, dass alles vergänglich ist: dann wirst du im Glück nicht zu fröhlich und im Leid nicht zu traurig sein.
Socrates (470-399 BC)


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35

Montag, 23. März 2026, 05:19

Moin Arne

Auf Scharniere hat Heller bei der Haube eindeutig verzichtet, warum auch immer. Wahrscheinlich weil sie auch so hält, zumindest bis man nicht jemanden die schöne Unterseite zeigen möchte und diese dann abfliegt wie eine Ente nach zuviel Genuss des Getränkes das Flügel verleiht :cursing: . Wenn du das vermeiden möchtest dann hilft mein Allheilmittel Blumendraht. Davon Stifte abgeschnitten und an die Haube geklebt und dann an der Spritzwand an den richtigen Stellen jeweils ein Loch gebohrt zum einstecken. Das ultimative Mittel gegen alle Gefahren ist das zwar nicht, aber besser als nichts :) .
Ansonstens sieht dein Bau Topp und ansprechend aus, so könnte auch mein AZU aussehen wenn ich den als Werkstattwagen bauen, passend zu einen Typ H Abschlepper. Ach Ja, viele Ideen und zu wenig Zeit :will:

Bernd

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36

Montag, 23. März 2026, 08:47

Moin in die Runde!

Vielen Dank für die aufmunternden Kommentare. Ich habe tatsächlich schon darüber nachgedacht, wie ich die Motorhaube befestigen könnte.
Die Türen lassen sich wohl nur geöffnet oder geschlossen darstellen. Für die geschlossene Tür müssen die angebrachten Kunststofflaschen entsprechend
gekürzt werden. Vielleicht lasse ich die Fahrertuer geöffnet? Ist aber vielleicht auch bloed. Da muss ich noch drüber brüten.
@Bernd, was Ihr alle hier so für Projekte durchzieht ist schon enorm. Einige bauen gleichzeitig an mehreren Modellen. Wahnsinn…
Naja, gestern Abend habe ich noch Armaturenkleinteile angebracht. Meine Frau habe ich schon mal in die Kosten eines Airbrush eingeweiht. :thumbsup:

Eine schöne Woche und Gruß,

arne

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37

Montag, 23. März 2026, 14:09

Hi Arne, Airbrush ist wirklich nett und möglicherweise wichtig, aber ich hab seit 20 Jahren eine und benutzte sie kaum. Ich bin seit Äonen Pinselmaler :)
Mit besten Grüßen,
Markus


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38

Montag, 23. März 2026, 18:21

Moin!

Hier wieder ein kleiner Bericht zum Baufortschritt. @unduli, stark, dass Dir das mit dem geblaeuten Auspuffrohr aufgefallen ist. Dann war der erzeugte Effekt zwar optisch okay,
aber technisch nicht Möglich. Darum habe ich die Farbe nachgebessert.
Leider fehlt mir das technische Verstaendnis in diesem Maße und bin darum für Hinweise Dankbar! Du bist tatsächlich Pinselmaler? Krass, :respekt: das habe ich mir nicht zugetraut, obwohl ich mit Pinsel umgehen kann. Die Revell-Ente hatte ja auch dieses schöne Zitronengelb beiliegen. Aber nachdem ich ein Kleinteil nicht zufriedenstellend bepinseln konnte, hatte
Ich mich für die Spruehvariante entschieden.
Hier also der Baufortschritt. Gestern Abend habe ich noch die Armatur und Ablage in die Front gebaut sowie den Motorraum weiter bestückt.
Heute dann die Karosserie mit dem Unterboden verklebt. Ging glücklicherweise ohne ganz große Katastrophen. Die Scheibe an der Fahrerseite hat leider etwas Kleber abbekommen und ist an der Stelle jetzt matt. Aber das unterstreicht dann den Shabby-Look, für den ich mich entschieden habe.
Kann man auch Beizepulver anrühren und zum wettern verwenden? Vielleicht probiere ich das einfach aus.











Soll ja ein Service-Auto sein, und mit oelberschmierten Fingern und Klamotten sammelt sich über die Jahre der Dreck an.





Was könnte ich nehmen? Den oberen habe ich noch von der Revell-Ente über und sieht einfach besser aus als der untere Kuehlergrill, der dafür ausnahmsweise perfekt einpasst und leicht zu verkleben wäre. Der von Revell wäre mehr experimentell.


Bis dann und Gruß,

Arne

Beim Netrachten der Bilder fällt mir auf, das ich die Innentuerverkleidung verkehrt angeklebt habe.

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39

Montag, 23. März 2026, 18:45

mir fällt auf dass Du das mit dem Trockenmalen/Drybrushing und washing noch nicht richtig verstanden hast. Bitte niemals mit der entgültigen Farbe altern. Immer sehr verdünnt(schmutziges Wasser quasi, in den ähnlichen Farbtönen)nass/trocken drüber gehen. Dauert oft 10-20 Durchgänge bis es passt, oder auch nicht. Spielerei halt. Alterung ist echt eine Kunst für sich. Nagelneu kann jeder. Wenn Du mal ein Fahrzeug oder sonstiges in die Tonne treten willst, machs nicht, nimm es einfach her um zu üben und wie bereits erwähnt, immer schauen wie die Realität ist und versuchen das nachzugestalten. Aber Du bist schon auf dem besten Weg :ok: :ok:
Mit besten Grüßen,
Markus


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40

Montag, 23. März 2026, 22:51

Servus Arne,

Ich stimme unduli absolut zu :thumbup: , nimm Dir die Zeit hier im Forum viel nachzulesen und zu lernen :) , so habe ich es anfangs auch gemacht :) .
Beim täglichen Spaziergang oder Weg zur Arbeit gucken wie alles in der Realität aussieht.

Zum Thema altern und verschmutzen kannst Du auch viel im Truckbereich lesen :ok: wie es gemacht wird. :smilie:

Zu Deinem Thema bzgl. Auswahl des Grills würde ich mich für den unteren Grill mit dem Citroën Emblem entscheiden , da der realistischer ist ;) .

Wie ich sehe wäre der Revellgrill zwar offen und durchblickend, dazu würde ich versuchen den Grill mit dem Emblem von hinten zu schleifen, bis auch dieser offen ist :)
Viele Grüße :wink:
Michi
Michis Modellbauseite

41

Dienstag, 24. März 2026, 05:53

Moin Arne

Bei dem Grill gibt es nur eine richtige Wahl: den Unteren. Das mit den Türpappen ist nur leicht ärgerlich, sowas passiert schonmal. Wenn die Türen zubleiben, wovon ich ausgehe, fällt das eh kaum auf :trost: . Offene Tür würde ich eh nur machen wenn ich in dem Bereich eine Figur platzieren möchte, hier zum Beispiel eine Figur aus dem Mechaniker-Set.

Bernd

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42

Dienstag, 24. März 2026, 06:09

Danke für die Antworten und Tipps!
Ja, das mit dem Altern habe ich falsch verstanden. Aber so langsam schnackelt es. Die Fourgonnette ist jetzt eh experimentell.
Das heißt, ich werde probieren und testen, auch wenn was daneben geht.

Gruß, Arne

43

Dienstag, 24. März 2026, 09:35

Schöne Fortschritte :ok:
Ich mag keine Menschen, die überall suchen, was sie stört...
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44

Dienstag, 24. März 2026, 13:40

Zum Thema Grill

ich würde tatsächlich den oberen nehmen und das Logo selber aus Papier oder sehr dünner Plastikcard schneiden, oder einfach weglassen wenn Du kein genaues Vorbild hast.
Mit besten Grüßen,
Markus


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45

Dienstag, 24. März 2026, 19:17

Moin in die Runde!

Heute wollte ich dann die endlich verklebte Karosserie mit dem Chassis verbinden, musste aber Gestellen, dass ich die Achse falsch angebaut habe. So musste ich
dann die richtige Position für die Hinterachse austarieren und habe diese dann mit Drahtstiften am Chassis fixiert. (Und viel Kleber).
Trotzdem ist die Achse in der Breite fast zu breit. Die Reifen scheuern in den Radkaesten. Optimal ist was anderes. In den vorderen Radkaesten musste ich für die
Lenkstange auch noch etwas wegfeilen. Guter Sitz ist was anderes. Beim Zusammenbau haben sich dann noch ein paar Kleinteile gelöst. Aber mit Geduld geht es ganz gut.
Spaßeshalber habe ich dann mein allererstes Modell, welches einige Macken aufweist, mit Pigmenten behandelt. Einfach mal drauf los und schauen was passiert.
Das geht bestimmt noch besser, aber ganz schlecht ist es nicht. Ein wenig werde ich da noch experimentieren.









Morgen geht es weiter.

Gruß, Arne

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46

Dienstag, 24. März 2026, 19:45

Hier doch noch ein paar Bilder von der jetzt einigermaßen passenden Hinterachse und meine gealterte Premierenente.
Ich hoffe, die Bereifung hält auf den Achsen. Gerade noch Styrolplatten bestellt. Dann kann ich noch am Diorama beginnen.






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47

Dienstag, 24. März 2026, 22:15

Sehr schön gemacht,

gefällt mir richtig gut, weiter so, Du lernst echt schnell :ok: :ok: :ok: :ok:
Mit besten Grüßen,
Markus


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48

Mittwoch, 25. März 2026, 19:05

Moin!

Heute der Versuch, die Karosserie mit dem Chassis zu verbinden. Dabei musste ich feststellen, dass auch die Vorderachse nicht an der richtigen Position sitzt.
Zudem ist die Vorderachse etwas zu breit, so dass die Reifen im Radkasten schleifen. Aber umbauen würde bedeuten, einigen Schaden anzurichten.
Aber so sieht es wirklich bescheuert aus. Wie ein verhinderter HotRod. Eventuell habe ich den Fehler verschlimmert, in dem ich die Vorderachse falsch herum eingebaut habe.
Trotzdem scheint es so oder so schlecht zu passen. Hätte ich das zum Beginn gewusst, hätte ich vielleicht entsprechend dagegen bauen können.
Hier erstmal die Bilder, ich hoffe, das Problem ist sichtbar.
Dazu noch ein Rostexperiment mit Plastikkleber und rötlichen Pigmenten.















Auch wenn mich die Schwächen bei diesem Modell etwas ärgern, werde ich mir dasselbe Modell noch einmal besorgen. Um dann gleich zu Beginn die Fehler zu vermeiden.
Hoffe ich jedenfalls.

Einen schönen Abend und Gruß,

Arne

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49

Mittwoch, 25. März 2026, 19:35

Du machst mir richtig Lust

auch eine Ente zu bauen. Hab ja noch eine von Revell seit Jahren rumliegen, mal schauen. Auf alle Fälle weiter so :ok: :ok: :) Und mach Dir keine Sorgen wegen der "Fehler". Passiert mir im Eifer des Gefechts auch, dass ich was verkehrtrum zusammenklebe und dann muß ich halt nochmal zwei drei Schritte zurück, egal, Modellbau halt. Zur Not baust Du halt ein Schrottplatzdiorama, wo alle "verunglückten" Fahrzeuge rumliegen ;) Und schon bist Du der Held. ;)
Mit besten Grüßen,
Markus


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50

Mittwoch, 25. März 2026, 19:57



Ich habe mir den Plan nochmal angesehen.
Irgendwie finde ich den seltsam. Da gibt es Löcher, die man um 2mm versetzen, bzw noch 4mm vom Rahmen abschneiden muss. Und außerdem muss man noch etwas wegfeilen.
Außerdem sehen sich die Achsen recht ähnlich, ob vielleicht vorn und hinten vertauscht waren?

Das ist kein "Anfänger"-Bausatz...

Daher nochmal Respekt vor deinem Bau!
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51

Mittwoch, 25. März 2026, 20:20

Ich bin seit Äonen Pinselmaler

Das klingt interessant. Und hast du eine bestimmte Technik (Kniff) um einen sauberen glatten Farbauftrag hinzubekommen?

------------------------

@Nordsee
Das Problem mit der nicht passenden Vorderachse ist ärgerlich. Mein Tip ist ja schon lange und immer wieder, ALLES vorher trocken anpassen und die Achsen und Räder eigentlich erst dann einbauen, wenn das Chassis und die Karosserie zusammengebaut sind.
Um eben solche Unglücklichkeiten zu vermeiden. - Auf jeden Fall sieht es so nicht gut aus. Die Vorderachse muss wieder raus.
.
Ich habe stets mehrere Modelle im Bau, oft gibt es längere Pausen. Aktuell im Bau, bzw. in den letzten Monaten immer mal etwas dran gemacht: die hier gezeigten Modelle im Thread "Querbeet". --- Ansonsten viel Gartenarbeit beim Erstellen eines neuen Gartens auf einem komplett runtergekommenen Geröll- und Müll-Grundstückes. usw .

52

Donnerstag, 26. März 2026, 06:47

Moin Arne

Das mit der Achse ist Übel :heul: . Wenn ich mir so die ersten beiden Bilder in deiner Post 48 ansehe scheint es so als wäre auch die Hinterachse zuweit Vorne. Daher würde ich genauso wie Christian vermuten das die Achsen beim Einbau vertauscht wurden. Wenn der "Versuch" einer Heirat noch nicht final durchgeführt wurde dann würde ich wie bereits von Thomas erwähnt die Achsen tauschen. Vorsichtig abhebeln, dann sollte das klappen. Eine gewisse Gefahr besteht zwar immer das was beschädigt wird, aber alles ist besser als das wie es derzeit da steht

Bernd

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53

Donnerstag, 26. März 2026, 06:58

Moin Leute,

ich werde mal proekeln. Das läuft jetzt sowieso unter „experimentell“. Hat aber auch für spätere Modelle einen guten Lerneffekt.
Aus der Anleitung habe ich auch entnommen, das hinten am Chassis etwas ab muss, was ich auch vorgenommen habe, als auch die Bohrlöcher
nach Anleitung versetzt. Und vielleicht hilft es ja anderen, die sich ebenfalls an der Fourgonnette versuchen wollen.
Ich halte das bildtechnisch fest und werde mal versuchen, die Achsen abzubekommen, aber die sind tatsächlich heftig verklebt, da sie auch sonst nicht gut hielten.
Beim Betrachten der Anleitung sieht man an den Achsen aber schon Unterschiede. An der Frontachse sind kleine Einkerbungen, an denen die Querstabilisatoren andocken.
Dadurch weiß ich, das zumindest Hinter-und Vorderachse nicht vertauscht ist.
Und die Hinterachse habe ich schon versetzt, so das die Radnabe mittig zum Radkasten steht. Und das ist ja auch so ein Problem. Die Achsen sind leicht zu breit. Die Reifen drücken
an die Radkaesten. Und das kann kein Fehler meinerseits sein. Streng genommen müssen die Achsen 0,3- 0,5mm kürzer. Also auf jeder Seite 1,5-2,5mm weniger.
Mir scheint auch, das es ein eher grundsätzliches Problem des Bausatzes ist. Und da benötigt man schon ein paar Skills, um das ordentlich aufzubauen. Denke ich…

Bis dahin und Gruß,

Arne
Achso, die in der Anleitung angezeigte Bohrung für die Vorderachse soll wohl zeigen, das man das Loch noch etwas weiter aufbohrt, damit der Mini-Zaapfen, der an der Achse
dranhängt, dort andockt. Darum kann ich gar nicht soviel Falsch angebracht haben. Das war von Heller so vorgegeben.
Ebenso sieht man in der Anleitung an der Mitte der Vorderachse eine Einkerbung, wo ein weiteres Kleinteil andockt. Das habe ich so gebaut und das passte auch.
Darum, die Vorderachse ist die Vorderachse. Da gibt es kein Vertun.
Aber gut einiges an diesem Modell passt perfekt, anderes passt dafür so gar nicht. Einige Details sind besser dargestellt als in der Revell-Ente. Da ist mir sympathisch.
Das ich als Anfänger gleich so ein Brett vor den Kopp bekomme, my fault. Aber gut für die Lernkurve.

54

Donnerstag, 26. März 2026, 07:34

Gut Arne, dann sind die nicht vertauscht. Das lässt sich Vorort immer besser beurteilen als aus der Ferne anhand von Bildern. Vielleicht liegt auch der Fehler bei Heller und man muss überhaupt nicht neue Löscher 2mm weiter vorne bohren. Das hat mich schon etwas gewundert weil bei der Heller-PKW-Ente muss man das nicht so machen. Und das Chassis dürfte ja das selbe sein, ich gehe mal davon aus das Heller nur das Haus neu gestaltet hat. Aber genau weiß ich es nicht, bislang habe ich noch nicht in den Kasten rein gesehen und Teile verglichen.

Bernd

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55

Donnerstag, 26. März 2026, 19:59

Moin!

Hier also der Umbau der Vorder-und Hinterachse. Die vorgegebene Position ist gar nicht ganz verkehrt. Einzig die Beine müssen weiter unterhalb vom Fahrwerk sitzen.
Ganz ohne Schäden ist es leider nicht gegangen. Aber so kann ich erstmal damit Leben. Tatsächlich ist es beim Einbau der Achsen nicht Moeglich, wenn man die an den Achsen vorgesehenen Pins in die Löcher im Chassis setzt, den richtigen Stellwinkel zu finden.
Hier das Ergebnis.


















Das sollte sicher ganz zu Beginn des Baus beachtet werden. Die von Heller vorgegebenen Winkel oder Angaben zum Wegfeilen bestimmter Anteile sind sehr vage.

Viele Grüße,

Arne

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56

Donnerstag, 26. März 2026, 20:07

Hier noch die Gesamtansicht. Die Radstellung ist nicht perfekt, aber ich kann damit Leben. Das sind mal Erfahrungswerte.
Zum Schluss dann noch meine Wetterungs-und Rostexperimente.








57

Freitag, 27. März 2026, 06:34

Moin Arne

Gut das du die nun versetzt hast. Die Schäden lassen sich verschmerzen, gerade als Anfänger im Modellbau-Bereich. Auch wen die Räder immer noch nicht perfekt sitzen sieht es besser aus als zuvor und ich bin mir sicher, bei der nächste Fourgonette, die ja bereits angekündigt wurde, wirst du darauf achten das diese Problemstellen besser gemeistert werden :) .

Bei der Experiment-Ente sehe ich gute Ansätze, da ginge im Detail noch einiges. Hier und da eine Delle oder Schramme und ein eingerissenes oder eingefallenes Verdeck zum Beispiel. Aber sowas kommt mit mehr Übung später, man muss nicht gleich alles umsetzen was möglich wäre

Bernd

58

Freitag, 27. März 2026, 09:37

Hallo Arne

Bin erst jetzt auf deinen Baubericht gestossen. Cool, wie du mit dem Bausatz und Herauaforderungen umgehst. :respekt:
Ich erinnere mich an meine Hellerente, da hatte ich ebenfalla Probleme mit der Radstellung. Am Schluss habe ich das Zeugs mit Heissleim fixiert. :roll: Man darf also meine Ente von Heller nie von unten betrachten, sonst...Die Tamiya Ente ist übrigens mein Bausatzfavorit. EBBRO ist oder war auch die Kastenente erhältlich, jedoch zu einem überhöhten Preis. Deshalb habe ich ebenso die Kastenente von Heller auch noch am Start. Mal schauen, was es wird. Vermutlich einfach eine Handwerkerente, ohne Rost. Dank deinem Baubericht ist mir das Radstandproblem wieder präsent. Merci dafür :hand:
Bin auf dein End-Ergebnis gespannt.
By the way: Das Citroen C4 Feuerwehrfahrzeug ist nicht so zickig wie die Heller Ente. Bsp. passen die Radstände einwandfrei auf die Radoffnungen, obwohl die Konstruktion filigran ist. Und Anfänger bist du nun auch nicht mehr :ok:

Beste Grüsse

Peter

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59

Freitag, 27. März 2026, 09:47

Moin!

Vielen Dank für die Anteilnahme! Ich habe jetzt ein Video auf Utube gesehen, da baut jemand die Heller-Fourgonnette. Das macht er auch ganz prima,
da kann ich mir noch was abgucken. Aber achtet mal auf den Sitz der Räder. Er zeigt es nicht so direkt, aber man sieht, die Räder sitzen genau so schlecht
wie bei mir.

Naja, ich werde mir den gleichen Bausatz nochmal bestellen, wenn ich diesen hier fertig habe. Heute kommen meine Styrodurplatten. Die Idee mit dem Schrottplatz
finde ich gut und habe da schon eine Idee, die gut mit dem Diorama-Experiment harmoniert.

Ja, meine Schrott-Ente, da traue ich mich noch nicht, die Karosserie zu beschädigen. Ich überlege, wie ich das am besten mache? Einfach eine Messerklinge erhitzen
und eine Beule in den Kunststoff schmelzen? Ich werde mal testen…Vermutlich benötige ich noch einen Heissluftfoehn. Aber ich habe noch einen Uralt-Loetkolben. Da kann ich
bestimmt auch was mit anstellen.

Viele Grüße,

Arne

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60

Freitag, 27. März 2026, 17:43

Moin in die Runde!

Heute ist an der Fourgonnette nicht viel passiert. Ich habe die Beifahrertuer eingeklebt. Geschlossen. Die Fahrertuer wollte ich eigentlich geöffnet zeigen, aber
Ich habe keine Idee, wie ich das vernünftig bewerkstelligen kann. Ein Kleber, der wirklich innerhalb von Sekunden bombig hält, das wäre vielleicht von Nöten?
Naja, hier ein paar Bilder mit meinen ersten Diorama-Experimenten. Eigentlich wollte ich größere Platten haben, aber da habe ich wohl was übersehen.
Ich wollte mal testen, wie sich das Material verhält. Es sollte Kopfsteinpflaster werden, aber so ist das eher Phantasie. Sieht trotzdem schon nicht ganz übel aus.
Morgen noch die Bordsteine und Gehwegplatten und ein Gulli soll auch erscheinen. Mal sehen, ob das was wird.







Hier mit anderer Farbe, mehr Richtung Kopfsteinpflaster, aber ganz passt das auch nicht.






Viele Gruesse, Arne

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