Ich hoffe, Deine Tischplatte ist gut gepolstert
Trag- und Felgenring ineinanderschieben, Kügelchen einfüllen und fertig! Nun, wer meint, dass im Reich der Mitte 2mm das Gleiche sind wie im DIN-Deutschland, ist auf dem Holzweg
So wie ich. Deutsche Lieferantenadresse bedeutet noch lange nicht deutsche Herstellung
Ich füllte die ersten Kugeln in mein gedrehtes Lager ein, mit ca. 0,1mm Spiel, Ihr erinnert Euch, und schon begann alles zu klemmen
Auch feines Maschinenöl konnte keine Abhilfe schaffen.
Die Form wurde ganz klassisch mit der Laubsäge herausgeschnitten, dann bohrte ich die Montagepunkte in kleiner Größe vor und verglich mit den Gewindebohrungen der Adapterplatte.
Hier die Anprobe mit Inbusschrauben M2,0. Die Köpfe werden noch eingesenkt.
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Bis zum Endergebnis ist noch etwas Geduld erforderlich, noch ist jede Menge zu tun: Der gesamte Vorderbau, Vorderrad, Gabelbrücke und -kopf herstellen, Lenker mit Risern und Hebeleien, Tank mit Instrumenten, Lacksatz mit sämtlichen Designelementen und natürlich eine ordentliche Lackierung
Den größten Nutzen bringt die alte Zahntechnik-Maschine mit Knieanlasser, stufenloser Drehzahlregelung und 2,35mm Schnellspannfutter. Damit lassen sich alle Werkstücke innerhalb von Minuten bearbeiten, und drehendes Werkzeug gibt es für fast jeden Zweck in schier unendlicher Auswahl. Natürlich habe ich auch viel "geübt", also einfach mal gemacht, und wenn's nix war, ohne Abschiedstränen entsorgt
Das "Können" kann ich jedenfalls an Euch zurückgeben - Michis nagelneue 2mm Radkappenembleme würden glatt durch meine Bohrlöcher durchfallen, so zierlich sind die
Davor gibt's noch ein kurzes Update zur Hinterradschwinge.Nun, wer meint, dass im Reich der Mitte 2mm das Gleiche sind wie im DIN-Deutschland, ist auf dem HolzwegSo wie ich. Deutsche Lieferantenadresse bedeutet noch lange nicht deutsche Herstellung
Die Durchmesser der Kugeln schwankten zwischen 2,00mm und 2,10mm
sondern ein ehemaliges Alaunschiefer-Bergwerk, das zur familienfreundlichen Eventlocation ausgebaut wurde.
Hier hatte ich bereits die Montagepunkte markiert:
Alles passte perfekt und rechtwinklig, sodass ich eine Lehre an den Adapter-Rohling präzise anlegen konnte. Ich peilte den einen Punkte auf der einen Seite an, und konnte ihn so auf die andere Seite genau übertragen. Das Ganze nochmals von der anderen Seite her, sodass sich eine hübsche Kreuzmarkierung ergab:
Der Ring war noch nicht gesägt, was die Positionierung im Schraubstock vereinfachte. Allerdings grübelte ich noch über die Befestigung der Tauchrohre an der Adapterplatte - die Studie zeigt einen cleanen Look, ohne Schrauben außen dran. Also bereitete ich zunächst Gewinde an meiner Adapterplatte vor. Sodann musste das Material weiter ausgedünnt werden. Ein paar Bohrungen wären sicherlich hilfreich, um sich nicht bei der Feinarbeit einen Wolf zu fräsen
Und schon hatte ich wieder einen riesen Saustall:
daher die Verschraubung.
Offenbar schmollte er nicht mehr
Folglich musste der Bremssattel innen an die Bremsscheibe greifen. Das Mock-Up mit der Adapterplatte hatte ich Euch oben gezeigt.

was soll man noch schreiben, wenn alle Superlative bereits mehrfach verbrannt sind?
na, die gleichen immer wiederwas soll man noch schreiben, wenn alle Superlative bereits mehrfach verbrannt sind?
Ich lese sie immer wieder gerne
Aber mal im Ernst, Superlative sind hier im Forum reichlich zu finden, und ich bin sehr geschmeichelt, wenn Ihr auch für meine wilden außer-gewöhnlichen Basteleien soviel Anerkennung zollt
Die Bildbearbeitung erledige ich mit der MS-Bildbearbeitung und gelegentlich mit meiner uralten Ulead Impact Bildbearbeitungssoftware.
Der Bohrkopf wurde einfach abgesenkt und der Schneider von Hand langsam in die Bohrung eingedreht, unter Zugabe eines Tröpfchens Schneidöl.
Danach drehte ich die Platte um, richtete sie erneut aus und senkte die Bohrlöcher für die Schraubenköpfe ein. Sogleich erfolgte die erste Anprobe: Alle Bohrungen fluchteten sauber
Nö, wäre doch viel zu einfach. Oben hatte ich gezeigt, wie ich mit einem Alu-Rundstab die Positionen zur Montage der Adapterplatte an den Tauchrohren festlegte. Genau diesen Rundstab mit seinen 6mm Durchmesser konnte ich nun weiter bearbeiten. Die nötigen Mock-Ups mit meinen künftigen Tauchrohren würden natürlich deutlich leichter vonstatten gehen, solange die Adapterplatte noch lose herumlag. Abgesehen von der fehlenden Hochglanzpolitur, geht ja gar nicht, so'n mattes Ding mitten im Chromglanz
Ich würde sie 15mm in die Tauchrohre einsenken, das sollte der Gabel genügend Stabilität verleihen.
Da musste ich mir noch etwas einfallen lassen. Bis dahin konnte ich ja schon einmal plane Flächen an den Tauchrohren zurechtfeilen:
Oder zumindest schon wieder einen Haufen Späne
vielen Dank, freut mich, dass Ich Dich immer noch begeistern kannich habe wieder mal mit Begeisterung mitgelesen und mache es nun kurz .............![]()
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Momentan ruht die Werkstatt, Arbeit, Familie und Bürokram fordern Tribut. Über die Osterfeiertage sollte ich etwas zur Ruhe kommen, dann schau mer mal
Nicht mit einer Zahl zu bemessen ...der Wert des Modells
ich wusste doch, dass Dir noch ein neuer Superlativ einfälltMan kann sie nur sabbernd mit offenem Mund bestaunen
Aber ganz ehrlich, meistens bin ich selbst erstaunt, wenn' am Ende funktioniert
, gefolgt vom Gewindeschnitt M2,0 - same procedere as every year
So hatte ich mir das vorgestellt! Zur Belohnung gab's heute Flammlachs vom Grill und 'nen Schoppen Rosé, mit Familie, wohlverdient
Um die Zeit zu nutzen, konnte ich ja schon mal mit dem vorderen Schutzblech beginnen. Wie schon bei meinem Boss Hoss Modell, gestaltete ich den Rohling mithilfe eines 3D-Pens und ABS-Filament direkt auf dem (Ersatz-) Reifen und glättete die Oberfläche mit einem Lötkolben. Ja, ich weiß, immer noch kein echter 3D-Drucker 
Und für das "höchste Niveau" muss ich mich noch ein wenig nach der Decke strecken
Wie anfangs beschrieben, müsste ich diese Teile aus Metall anfertigen. Jedenfalls könnte ich kaum ein Blech krumm biegen, und dann an der schrägen Fläche ein Loch für die Standrohre durchbohren
, in der irrigen Hoffnung, dass die Bohrung auch nur annähernd gerade durchlaufen würde
Schau mer mal, ob's funzelniert ... Aber mal ganz unter uns: Ich glaube, das Moped wird richtig geil
Also, wenn's mit dem Gabelkopf hinhaut
Wieder so ein Moment, sich zurückzulehnen und einfach nur zu gucken. Hach, ich liebe es
Ich auchHach, ich liebe es![]()
", nein, da werden noch detailspendend Reifen im Hintergrund gestapelt und eine Zündkerze dazu gelegt ... BZ! Well Done!
Die Zündkerze ist eine Reminiszenz an Peter "Plastinator", von dem ich die Idee geklaut habe. Leider hat Peter seinen überragenden Modellbau eingestellt und begonnen, seine Sammlung über Ebay aufzulösen. Und tatsächlich ist mein Arbeitsplatz ein einziges Tohuwabohu, ich sollte dringend mal aufräumen ... also jedenfalls bis Weihnachten
So ein Bastelplatz ist ein selbst-ordnendes System. Dinge, Werkzeuge, Materialien, die man häufig benötigt sind eher oben zu finden, während selten genutztes eher tiefer vergraben ist.tatsächlich ist mein Arbeitsplatz ein einziges Tohuwabohu
Hier entsteht übrigens ein sehr interessantes Modell mit vielen guten Ideen auch in der Fertigung einzelner Bauteile. Weiter so, ich lese mit.
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