Sie sind nicht angemeldet.

121

Sonntag, 14. Juli 2013, 20:08

Vielleicht hab ich's nicht ganz begriffen - aber warum das Deck rausreißen? Leg doch einfach ein zweites drauf. (Oder hab ich's nicht begriffen....?)
Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

  • »[saiyaskin]« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 199

Realname: Matthias/Matze

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

122

Sonntag, 14. Juli 2013, 20:33

Ja, ich glaube das herrscht wohl ein kleines Missverständnis.
Der Kajütenboden müsste bei mir 4mm tiefer sein, als er jetzt ist, damit das Geschütz vernünftig ausgerannt werden kann und parallel zur Wasserlinie verläuft.
Würde ich jetzt noch ein Deck einfach darauf legen, käme es noch weniger hin. ;)
In die Kajüte führt eigentlich eine Treppe hinab (nicht hinauf ;) ) und die habe ich einfach nicht auf dem Monitor gehabt, bzw. bei der Planung einfach mal komplett übersehen.
Ich werde damit wohl jetzt leben müssen, da mir der Aufwand eindeutig zu groß erscheint.
Es ist ja nicht nur so, dass das Deck raus zu nehmen ist, diese Ganze Operation würde ja noch einen ganzen Rattenschwanz an Arbeit nach sich ziehen, die an Aufwand einem Neubau fast schon gleich käme.
Und nur die Götter wissen, was dabei alles noch zu Bruch gehen würde.

Gruß, Matze

123

Sonntag, 14. Juli 2013, 21:08

Reiß es raus!
Mach es tiefer!

Später wirst du merken, das es der einzige Weg war... ;)
Du wirst sonst nie zufrieden sein, oder? :S


lg,
Frank
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

Im Bau: The 24-Gun Frigate Pandora 1:128 - RC
Im Bau: Schlepper Goliath - RC

124

Sonntag, 14. Juli 2013, 22:34

Hey Matze.
Ich überlegte die Tür einen Spalt offen stehen zu lassen, aber das wäre dann wohl auch nicht weiter schlimm, weil dann immer noch nicht viel mehr zu sehen ist.
Lass das!
Die Schottwand ist eigentlich leicht nach hinten geneigt. Also entweder ganz auf oder ganz zu. Einen Spalt hast Du nur, wenn Du da was zwischen legst - stellst - klemmst.
Bei Bedarf, kann ich Screenshots posten, welche die Neigung deutlich zeigen.

Soll heißen, Du tendierst eher zu Option Nummer 2?

Oder meinst Du mit korrekter Höhe das, was ich bei Option Nummer 1 beschrieb?

(Oh Mann, ich bin aber auch wieder schwer von Begriff. Das wird wohl heute nichts mehr mit dem Nichtdoofsein ^^)

Ich tendiere zu gar nichts. :baeh:
Entscheide dich, was Du zeigen möchtest!
So oder so, sollten die Pforten aber von aussen auf korrekter Höhe sein und das Gesamtbild erhalten.
Denn von aussen wird es jeder sehen ob das stimmt oder nicht.
Die Kanonen, die eventuell zu hoch sitzen, die kannst Du ja simpel etwas tiefer legen. Also ein wenig von den Rädern weg feilen oder die Lafette etwas flacher gestalten.
Das sieht hinterher kein Mensch mehr.

Reiß es raus!

Mach es tiefer!

Frank, entschuldige!
Aber das steht in keinem Verhältnis zum Ergebnis.
Je nachdem muss Matze da das gesamte Heck neu aufbauen und das nur, um das Deck 4mm nach unten zu verlagern, was so oder so niemals jemand sehen oder bemerken wird.
Hierbei geht es einzig und allein darum, dass man es nun weiss.
Bei meinem Vorschlag wird man von den tiefergelegten Kanonen nichts bemerken und die Stufe wird auch bei einem Umbau niemals jemand sehen.

Just my 2 Cent.

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

125

Montag, 15. Juli 2013, 12:22

Ist das "rausreißen" tatsächlich so aufwändig?
Dann lass es drin und kaschier es so gut wie möglich.

lg,
Frank
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

Im Bau: The 24-Gun Frigate Pandora 1:128 - RC
Im Bau: Schlepper Goliath - RC

  • »[saiyaskin]« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 199

Realname: Matthias/Matze

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

126

Montag, 15. Juli 2013, 15:27

Ist das "rausreißen" tatsächlich so aufwändig?

Nun, zunächst mal müsste ich ja die Bodenbeplankung entfernen und alleine da, vermute ich, würde ja schon einiges zu Bruch gehen.

Dann müsste ich die Rumpfplatte, welche gut 8mm misst und die Spanten, je 4mm stark, 4mm herunterschleifen. Wo ich jetzt schon nicht weiß, wie ich das ohne Fräse oder ähnliche Hilfsmittel, nur bewaffnet mit Schleifpapier und einem Klotz aus einem Restestück, bewerkstelligen sollte. Und dabei darf ich auch nicht die Innenbeplankung beschädigen und das ganze sollte ja auch einem Fluss folgen und den Decksprung darf man ja auch nicht vernachlässigen.

Dadurch dass das Heck ja nach oben hin konisch ist, ist es 4mm tiefer logischerweise breiter, was bedeutet, dass ich die Fischung noch einmal völlig neu anfertigen müsste.

Gut, die Tatsache dass sich der Heckspiegel nach hinten neigt, müsste sich zu meinem “Vorteil“ auswirken, da sich dadurch die Länge des Kajütenbodens verringern müsste, so dass, wollte ich die Beplankung daran anpassen, einfach den vorderen Bereich auf die Länge herunterschleifen müsste.

Dann müsste ich die Innenbeplankung noch um eine Planke nach unten erweitern und auf eine Stärke bringen. Das Mauseloch wäre dann gut 6mm groß, was ein ganz schön kapitales Mauseloch wäre. ^^
Also müsste ich auch diese Planke rausreißen und sie durch eine andere ersetzen.

Das klingt eigentlich gar nicht nach so viel oder als wäre es so schwer. Aber dadurch dass alles schon so verbaut ist, hat man kaum Platz zum hantieren. Ich vermute, dass alleine durch den Versuch Rumpfplatte und Spanten zu schleifen das Schanzkleid und der Heckspiegel bestimmt darunter leiden bzw. völlig abreißen.
Und das ist eine Zeitaufwändige Schleifarbeit, wenn man nicht so viel Drumherum in Mitleidenschaft ziehen will.
Zumindest ist die meine Vermutung, wenn ich meine Mittel hier beobachte. ^^

Es ist ohne Ende ärgerlich. Vor allem weil alles zu Lasten der eigenen Schusseligkeit geht.
Also nein, es gefällt mir nicht, aber ich weiß halt nicht, ob das Ergebnis den Aufwand rechtfertigt.
Ich denke Option Nummer 4, also die Kanonen durch Anpassen der Lafetten ein paar Millimeter abzusenken, ist wohl die beste Alternative.
Zumal das bestimmt keiner mit der Lupe untersuchen wird.
Eigentlich habe ich Kajütentechnisch schon viel mehr gemacht, als ich wollte, als ich den Bau vor Jahren begonnen habe. ^^
Und ich denke, solange die Kanonen eine einigermaßen annehmbare Höhe haben, wird davon nie jemand Notiz nehmen.

Ich bin mir nichtmal sicher, ob ich diese Stufe einbauen werde. Bei aller Liebe zum Detail, wird wohl sicher auch bei meiner Pearl, trotz grosser Öffnung der Seite nicht viel bis gar nichts davon zu sehen sein.

Ja, ich habe grade noch mal geguckt und ich vermute, dass die von Amati/ Hachette den gleichen Denkfehler hatten und sich, wie ich es tat, an den Barkhölzern orientierten, so dass sie das Hauptdeck einfach an dieser Linie entlang bis zum Heckspiegel verlängerten.
Bei Euch ist da doch noch etwas zu machen.
Nicht dass es bei mir unmöglich wäre ^^, aber der Aufwand bei Euch ist doch um einiges geringer.
Ich weiß ja nicht, wie sich das evt. auswirken könnte, aber wenn es möglich ist, solltest Du/ solltet Ihr das echt noch ändern und dieses Treppchen mit einplanen.

Gruß, Matze

PS:
Danke Mickey, für die Option Nummer 4! :hand:
Das war das woran ich nicht dachte.
Und das sind ja die Vorteile eines Forums. Schön andere Perspektiven und Meinungen einholen und seinen Horizont erweitern. :ok:

127

Montag, 15. Juli 2013, 19:05

Pass deine Kanonen an.
Der Rest klingt dann doch nach zu vielen Möglichkeiten, sich noch richtig was zu versauen.

Bei den anderen sollte man mal genau nachsehen, wie viel Aufwand das dann wird.
Schön wäre das mit der Stufe schon, aber ob das vom Hersteller vorgeplant war?
Es sieht ja - wenn ich das richtig verstanden habe - nicht danach aus.


lg,
Frank
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

Im Bau: The 24-Gun Frigate Pandora 1:128 - RC
Im Bau: Schlepper Goliath - RC

  • »[saiyaskin]« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 199

Realname: Matthias/Matze

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

128

Montag, 15. Juli 2013, 19:18

Pass deine Kanonen an.
Der Rest klingt dann doch nach zu vielen Möglichkeiten, sich noch richtig was zu versauen.

Aye aye, Sir! :thumbsup:

Bei den anderen sollte man mal genau nachsehen, wie viel Aufwand das dann wird.
Schön wäre das mit der Stufe schon, aber ob das vom Hersteller vorgeplant war?
Es sieht ja - wenn ich das richtig verstanden habe - nicht danach aus.

Nope, die waren genauso doof wie ich. ^^
Aber die meisten bauen ja so oder so ihre eigenen Decks und nicht die des Herstellers ein, also sollten die das wohl echt in Betracht ziehen.
Also Mickey, tu es! :hey:
:D

Gruß, Matze

129

Montag, 15. Juli 2013, 19:56

Nein, Hachette hat die Stufe nicht berrücksichtigt!
So viel ist schonmal klar.

Und wieso bin ich jetzt wieder der Dumme, der die Mehrarbeit hat? :motz:

:heul: :heul: :heul:

lg Mickey

P.S. Schön dass ich helfen konnte, Matze. :five:
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

130

Dienstag, 16. Juli 2013, 19:00

Und wieso bin ich jetzt wieder der Dumme, der die Mehrarbeit hat?

is angeboren! :abhau:
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

Im Bau: The 24-Gun Frigate Pandora 1:128 - RC
Im Bau: Schlepper Goliath - RC

131

Dienstag, 16. Juli 2013, 19:03

:!!
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

132

Dienstag, 16. Juli 2013, 19:06

:baeh:
Modellbau ist Kunst - und manchmal Sport - und darf niemals als Arbeit gesehen werden!

Im Bau: The 24-Gun Frigate Pandora 1:128 - RC
Im Bau: Schlepper Goliath - RC

  • »[saiyaskin]« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 199

Realname: Matthias/Matze

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

133

Mittwoch, 17. Juli 2013, 14:42

Kinder, Kinder, hört auf euch zu zanken! :du: (sprach einer der [noch] jüngsten hier :abhau: )
Sonst dreht der Steuermann um und fährt wieder nach Hause!
Und dann gibt es auch kein Eis (wahlweise auch eisgekühltes Bier ;) ) !

So, weiter geht's!
Also:

Moin moin, liebe Mitlandratten, Seebären und jene dazwischen,

Ich habe mich dann sogleich mal an den Bau und die damit verbundene Modifikation der Geschütze für die Kajüte gemacht.
Ich dachte mir, dass ich gleich mal vordenke und schon die Basis für die restlichen Geschütze auf Deck schaffe, wenn ich schon mal dabei bin.
Ich feilte mir eine Art Führungsblech aus 2 Stücken 0,6mm starkem Kupfer, ein paar Reste, die noch herumlagen und spannte dazwischen 2 Reichen zu 28 1mm starke Stücken aus Linde.



Nun versuchte ich mit Hilfe dieser Führungsbleche die Form der Lafetten herauszuarbeiten.
Mit einer Fräse wäre es vermutlich von größerem Erfolg gekrönt gewesen, aber da mir leider nur ein paar Feilen zur Verfügung standen, sah das Ergebnis nicht so wie ich es mir Vorstellte.
Ich muss diese zwar jetzt immer noch gut nacharbeiten, aber ich denke, dass es für den Anfang und um eine grobe Basis für die Geschütze zu erhalten, durchaus ausreichend ist.
Die restlichen Teile für die Geschütze der Kajüte stellte ich separat her.



Bis auf die Räder die Metallteile, die dazugehörigen Bohrungen und hier und da noch einen zusätzlichen Feileneinsatz sehe ich diese als soweit fertig an. ^^
Bei eben diesen beiden speziellen Geschützen, stelle ich den Lafettenriegel und die Vorderachse aus einem Stück her, um sie im Endeffekt tiefer legen zu können.
In die Seitenwangen werde ich noch ein paar Kerben zusätzlich einfeilen, um auch die Hinterachse höher zu Positionieren und auch hinten das Geschütz etwas tieferlegen zu können.
Ich überlege die Räder je noch einen Millimeter weniger im Durchmesser zu gestalten, was hoffentlich dann ausreicht um die Geschütze in der Kajüte so weit abzusenken, dass es von außen nicht mehr so auffällt.
Sollte dies nicht ausreichen werde ich wohl noch etwas von der oberen Kante der Seitenwangen wegnehmen müssen und zusätzlich die Vertiefung für die Schildzapfen etwas vertiefen.
Alles in allem hoffe ich, dass das überhaupt noch ein einigermaßen stimmiges Gesamtbild ergibt.
So, das war es dann erstmal von mir, ich werde nun erstmal sehen, ob ich Rundstäbe in passenden Durchmessern besorgt kriege um die Räder herzustellen.

Bis dahin.

Gruß, Matze

134

Mittwoch, 17. Juli 2013, 18:35

Na das sieht doch schon seeehr vielversprechend aus!

:ok: :ok: :ok:

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

  • »[saiyaskin]« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 199

Realname: Matthias/Matze

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

135

Montag, 19. August 2013, 00:56

So, ich wollte dann auch wieder mal etwas von mir hören zu lassen.
Viel gibt es aber leider nicht zu berichten.
Entweder war zu warm oder ich zu beschäftigt.
Und wenn dies nicht der Fall war hatte ich schlicht einfach keinen Bock. ^^
Bei einem Teil der Lafette ging etwas schief (falsch gemessen bzw. nicht richtig nachgedacht) und es war zu kurz. Und ich weiß nicht, irgendwie weigerte sich mein Gemüt partout diese beiden Teile herstellen zu wollen.
Als ob eine unendliche Arbeit dahinter stecken würde. ^^
Ich habe mich heute schließlich dazu durchringen können und natürlich hat es nur ein paar Minuten in Anspruch genommen. ^^

Um diese “unliebsame“ Arbeit weiter vor mich her schieben zu können, stellte ich einfach vorher die Räder her.
Dazu nahm ich ein Restestück der 1mm starken Lindenplatte und stanzte mit Hilfe eines Lochers runde Chips aus dieser.
Diese Chips waren natürlich zu groß für die Lafetten der Geschütze, die in meine Pearl gehören. Also musste ich sie verkleinern.
natürlich wollte ich Räder und keine Eier, sprich sie sollen möglichst gleichmäßig rund sein.
Da ich noch keine kleine Drechselbank mein Eigen nenne, selbst mit der es wahrscheinlich auch dann schwer umzusetzen wäre, musste ich mir eine Möglichkeit überlegen, wie ich zu einem zufrieden stellenden Ergebnis gelangen würde.
Ich nahm meine Lindenchips, peile ungefähr die Mitte an und bohrte mit einem 1,2mm starken Bohrer ein Loch hinein und “fädelte“ sie nach und nach auf diesem Bohrer auf.
Dabei ging leider gut die Hälfte der ausgestanzten Chip zu bruch.
Dann nahm ich ein Restestück von größerer Stärke um die Lindenchips zu fixieren und ein zweites Restestück um das erste zu “kontern“.
Dann spannte ich das Handbohrgerät samt dem Bohrer und dem aufgefädeltem Holz in meinen Akkuschrauber und los ging die Reise.
Ich brachte es mit Drechseleisen, Feile und Schleifpapier auf die gewünschte Größe.





Dann setzte ich die Räder an die Lafetten, wobei leider auch einige zu Bruch gingen.
Aber unter weiser Voraussicht stellte ich gleich ein paar mehr Räder her, als ich eigentlich benötigte.
Danach ging es daran einige Metallteile für die Lafetten anzufertigen.
Unter die Lafette leimte ich eine Querstrebe aus 0,4mm starkem Kupferlackdraht.
Den hatte ich noch hier und so viel geht dafür auch nicht drauf, dachte ich mir. ^^
Diese Querstrebe war dann auch das einfachste daran. Es ging dann mit den Rundhaken und Ringen weiter.
Ich versuchte erst dies mit einem Draht von 0,2mm zu bewerkstelligen, weil das wohl eher zu meinem Maßstab passte, der nebenbei wohl so wie hier angegeben nicht so recht stimmen kann.
Ich peile diesen mittlerweile nur noch durch vergleichen mit meinem Referenzpappkameraden ab, anstatt es vernünftig auszurechnen.
Also entschied ich mich einen dickeren Draht zu verwenden, damit ich ihn überhaupt noch verarbeitet kriege.
Selbst das kostete mich aber schon genug Nerven. :D
Anschließend bohrte ich 0,5mm große Löcher in die Lafette und versenkte in diesen zur Probe den zurechtgebogenen Draht.
Der ist zur einfacheren Handhabung natürlich noch viel zu lang.
Heute Stellte ich schließlich die letzten, fehlenden Holzteile der Lafette, so wie die groben Richtkeile her, bei denen noch die Griffe fehlen.
Hier nun der Stand



Die langen, nach innen ragenden Drähte werden selbstverständlich noch gekürzt.
Es fehlen nun nur noch die Splinte die die Räder auf der Achse und die Nägel, die die Lafetten im wirklichen Leben zusammen hielten, welche ich dann noch andeuten muss, die Schildzapfengurte und, wie schon gesagt, die Griffe der Richtkeile.
Quasi die Kleinteile der Kleinteile. Von der Bemalung, bzw. Farbgebung mal ganz zu schweigen. ^^
Mal sehen, wie lange das dauert, bis ich mich dazu durchringen kann. ^^

Bis dahin.

Gruß, Matze

136

Montag, 19. August 2013, 08:55

Toll!

Dan
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



Feinste Ätzteile für HMS Victory 1:100
http://www.dafinismus.de

137

Montag, 19. August 2013, 11:52

Matze, gib Gas!

Da werd' ich doch schon wieder wuschig! :thumbsup:

lg MIckey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

  • »[saiyaskin]« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 199

Realname: Matthias/Matze

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

138

Mittwoch, 21. August 2013, 21:43

Danke dafi, das ehrt mich.

Ja, Mickey, würd' ich gern', aber Arbeit kann einen doch etwas schaffen.
So sehr, dass man am Abend kaum bis nischt mehr schafft.
Die Feierabendzeit verfliegt aber auch immer. ^^

Nichts desto trotz stehe ich nun vor der großen Frage, wie ich die Nägel wohl herstelle.
Hat da vielleicht jemand eine Idee?
Die Methode von Herrn zu Mondfeld, Temperafarbe aufzutupfen, fand ich auf den ersten Blick jetzt nicht so befriedigend. :S

Gruß, Matze

139

Mittwoch, 21. August 2013, 22:11

Du meinst die Nägel im Deck bzw. der Decksbeplankung?

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

  • »[saiyaskin]« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 199

Realname: Matthias/Matze

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

140

Donnerstag, 22. August 2013, 17:56

Nee, die habe ich doch mit der Zahnstochermethode gemacht. Bzw. habe ich die Dübel mit der Zahnstochermethode gemacht, unter denen dann die Nägel verborgen wären, mit denen die Planken auf die Balken genagelt wurden.

Was ich meine sind die Nägel, die die Lafette zusammenhalten.
Ich brauche da im Prinzip aber nur die Nagelköpfe und evt. ein klein wenig Nagel damit die auch an Ort und Stelle sitzen bleiben.
Die müssen bei mir ja nicht die Aufgabe erfüllen. ;)
Der Kopf sollte aber wohl nicht viel größer als 0,5mm sein.

Aber ich muss sagen, dass ich mittlerweile einige Abbildungen von Geschützen gefunden habe, die sich alle leicht unterscheiden und ich nun gar nicht weiß, was ich da nun darstellen sollte und was nicht.
Auf Fotos der Geschütze der HMS Victory sind z.B. einige Nägel gar nicht vorhanden, die ich da anbringen wollte. Dafür einige Metallösen hinten auf der letzten, unteren Stufe der Lafettenseitenwangen, die offensichtlich keinen Zweck haben.
Alles gar nicht so leicht. ^^

Gruß, Matze

141

Donnerstag, 22. August 2013, 21:00

Hallo Matze,

natürlich unterscheiden die Geschütze sich untereinander.
Da kannst Du dich nicht einfach an einem Bild orientieren. Wie alles Andere auch, unterlagen die Kanonen ebenfalls einer Entwicklung.

So musst Du nun einfach nur in der korrekten Epoche und auch bei der korrekten Nationalität suchen.
Ein weiterer gravierender Unterschied ist dann noch die Größe und die Länge der Kanonen. Auf ein und dem selben Schiff sieht eine 12 Pfünder schon wieder anders aus, als z.B. eine 24 Pfünder.
Oder auch kurze 9er und lange 9er haben unterschiedliche Lafetten.

Die siehst, dass Deine Verwirrung einen guten Grund hat. :D

Für Dein Nagelproblem könntest Du dir z.B. kleine Messingnägel besorgen, in den Minibohrer spannen und den Kopf auf gewünschte Größe schleifen.
Später dann brünieren oder lackieren und fertig.

So in etwa plane ich zumindest meine Stücke auszustatten. :lol:
Bin gespannt, was ich da wieder fabriziere. :whistling:

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

142

Donnerstag, 22. August 2013, 21:14

Hallo
also beeindruckende und sehr aufwendige Arbeit die du da machst :respekt: (und ich dachte immer ich wäre Perfektionist...behauptet zumindestens meine Frau)

aber ein paar Ideen werde ich von dir noch klauen...wenn es erlaubt ist :whistling:

Möchte auch eine Pearl in Eigenbau machen nach oder während meiner "Hachette Pearl" ((OMG was habe ich mir da vorgenommen) :S ;(

Aufjedenfall weiter so und in der Ruhe liegt die Kraft ;)

Gruß Dirk
Im Bau: Black Pearl
In Aussicht: BP 2

  • »[saiyaskin]« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 199

Realname: Matthias/Matze

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

143

Donnerstag, 22. August 2013, 21:44

@Mickey
Ja nee, is' klar, das ist mir schon bewusst, dass auch die Geschütze eine Evolution durchliefen.
Und klar ist auch, dass die wohl vorzugsweise englisch sein sollten.
ich hatte ja jetzt gehofft Du könntest mir einfach die richtige Epoche sagen und hier sogar mit ein paar (guten [evt. von der Pearl selbst]) Bildern aufwarten. :D
Oh Mann, das scheint ja auch wieder ein Geburt mit den Nägeln zu werden... :S

@Dirk
Danke für die Blumen. Das freut einen immer zu hören/lesen.
Gerade weil hier nicht so die Spannung aufkommt, da ich doch seeeeeehr gediegen baue. ^^
Nur zu, nimm was Du kriegen kannst... und geb' nichts wieder zurück! ;)
Viel Erfolg bei Deinen Perlen.
Aber ich denke bei einem Fullscratch ist die Heldenbrust einfach viel enormer (zu recht).
Halte mich/uns über den Wahrheitsgehalt meiner letzten Aussage mal auf dem laufenden. ;)

Gruß, Matze

144

Donnerstag, 22. August 2013, 22:51

Take what you can...give nothin' back! :thumbsup:

Matze, ich schau mal was ich da so habe...
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

145

Samstag, 24. August 2013, 01:11

Matze, entschuldige bitte dass ich bisher noch keine Bilder geliefert habe.

Bin im Augenblick leider etwas ausgelastet...und dann noch die Vorbereitungen zur Feier am Samstag. :rolleyes:

Aber ich mache mich ASAP daran und schicke Dir dann einen Schwung per Mail zu. Dann kann ich Die auch in Originalgröße belassen.

So long... :five:

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

Beiträge: 3 631

Realname: Johann

Wohnort: Münchsmünster

  • Nachricht senden

146

Samstag, 24. August 2013, 13:00

Dann spannte ich das Handbohrgerät samt dem Bohrer und dem aufgefädeltem Holz in meinen Akkuschrauber und los ging die Reise.
Ich brachte es mit Drechseleisen, Feile und Schleifpapier auf die gewünschte Größe.


Hallo Matze,
wie sagt man so schön: Der Zweck heiligt die Mittel.

Eine ungewöhnliche Methode, aber sehr effektiv.

Die Lafetten sehen sehr gut aus. Ich gehe davon aus, dass der Kupferdraht noch schwarz gestrichen bzw. brüniert wird, oder?

  • »[saiyaskin]« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 199

Realname: Matthias/Matze

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

147

Sonntag, 25. August 2013, 04:49

Jetzt noch ein Lob vom Johann!
Jetzt schwillt aber die Heldenbrust! :D
Nee, ernsthaft, danke für die positiven Worte.
Leider kann ich Dir mit meinen Lafetten nicht das Wasser reichen.
Nach so schöner sauberer Verarbeitung sehnen sich meine nur. ^^


wie sagt man so schön: Der Zweck heiligt die Mittel.



Eine ungewöhnliche Methode, aber sehr effektiv.


Das oder etwas ähnliches dachte ich mir auch. ^^
Es ist halt so, dass ich keine Drechselbank habe, die sich dafür eignet und selbst wenn stünde ich immer vor einem Problem.
Entweder müsste ich einen Rundstab durchbohren und das auch noch möglichst mit 1,2mm-Bohrern und dann müsste ich davon 1mm starke gleichmäßige Scheiben abschneiden.
Oder ich stanze die Rohlinge, wie ich es tat, aus einer 1mm starken Platte, durchbohre diese Chips mit einem 1,2mm-Bohrer und spanne dann einen Stapel in die Drechselbank.
Leider vermute ich, da der Zusammenhalt nicht gegeben ist, dass dieser Chipsstapel beim einem gewissen Druck unfreiwillig die Drechselbank verlassen würde
Außerdem bei so einem losen Stapel die Mitte zu finden und sie genau mittig einzuspannen, sieht mir auch eher nach einem sehr schweren Unterfangen aus.
Dann ist es doch irgendwie einfacher den Bohrer selbst als Kern für die Chips zu verwenden und den kriege ich vermutlich auch schwer in die Drechselbank, ohne ihn kaputt zu machen.
Die einzige Schwierigkeit bestand darin, sie mit einem anderen Holzstück recht fest an das Handbohrerfutter zu pressen, so dass diese Holzchips sich nicht einfach mitdrehen, bzw. bei Berührung mit dem Werkzeug einfach stehen bleiben, während sich der Bohrer dreht.
Aber ich bin zufrieden und ich finde das hat sich gelohnt, ich habe nun schöne, ziemlich exakt runde Räder in der richtigen Größe, mit einem Loch, was definitiv in der Mitte liegt.


Ich gehe davon aus, dass der Kupferdraht noch schwarz gestrichen bzw. brüniert wird, oder?

So wie die Lafetten im Prinzip auch ,ja. ;)
Cutler Beckett brannte ja das Schiff ab, bevor er es versenkte, was der Grund dafür ist, dass die Pearl schwarz ist und ich gehe mal davon aus, dass die Lafetten dabei vom Feuer nicht verschont wurden. ;)
Außerdem würden solche Kupferteile generell irgendwie nicht richtig aussehen.
Also ja, das wird alles noch irgendwann Schwarz. Aber ich wollte mich erstmal um die Nägel kümmern.
Habe aber bei einigen Screenshots festgestellt, dass an den Lafetten der Pearl keine Nägel zu sehen sind.
Zumindest nicht jene, die sich oben auf den Seitenwangen befinden. (Also Mickey, wenn Du keine Lust mehr hast, dann brauchst Du auch nicht
mehr, wenn Du aber darauf brennst, darfst Du gerne noch ein paar Bilder
hier posten ;) )
Außerdem habe ich festgestellt, dass die Geschütze, laut Herrn zu Mondfeld, in den Filmen eher kontinental getakelt wurden.
Bei denen auf dem Deck könnte ich das evt. noch so übernehmen, aber bei denen in der Kajüte ist das jetzt einfach zu spät, weil ich die Ringe bei denen schon in die Seitenwangen gesetzt habe.

So, das war es dann auch schon und reicht eigentlich auch für diese nächtlichen/frühmorgentlichen Stunden. ^^
Gruß, Matze

Beiträge: 3 631

Realname: Johann

Wohnort: Münchsmünster

  • Nachricht senden

148

Sonntag, 25. August 2013, 07:26

Hallo Matze,

bist wohl ein Frühaufsteher, und jetzt wohl noch einen Spaziergang mit dem Fifi bei Regen?

  • »[saiyaskin]« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 199

Realname: Matthias/Matze

Wohnort: Berlin

  • Nachricht senden

149

Sonntag, 25. August 2013, 10:49

Nee, ich hatte nur mal wieder die Gelegenheit ein Spätzubettgänger zu sein. ;)
Nach einem heiteren Abend mit lauter Gitarren- und Perkussionsinstrumentbeschallung durch ein gratis Konzert im Park und enorm viel Gelächter, angeregt durch das aneinanderreihen diverser Anekdoten, war ich dann aber doch ganz glücklich den Weg ins Bett gefunden zu haben. :)
Gott sei es gedankt habe ich keinen Pfiffi und mit Regen sieht es hier auch eher schlecht aus.
Sternenklarer Himmel, gefolgt vom wolkenlosen Tag!!! ;)

Gruß, Matze :wink:

150

Sonntag, 25. August 2013, 13:21

Also Mickey, wenn Du keine Lust mehr hast, dann brauchst Du auch nicht
mehr, wenn Du aber darauf brennst, darfst Du gerne noch ein paar Bilder
hier posten ;)

Jaja, die Spitze habe ich verstanden...bin Dir zu langsam! ;(

Dann habe ich hier für's Erste die original Lafetten vom Set des ersten Films und bester Qualität!





War ja im ersten Film nur ein Lastkahn und hatte auch nur Fake-Kanonen mit Hydraulikschlitten! :abhau:

Also hetz mich nicht, Matze, sonst bekommst Du auch nur Blödsinn von mir! :baeh:
Ich habe aber inzwischen schon eine kleine Auswahl mit brauchbaren Bildern für Dich.
Die drei Filme Bild für Bild durch zu ackern hat sich also gelohnt. :roll: :verrückt:

Vorab, die von Dir angesprochenen Nägel / Bolzen sind vorhanden.

lg Mickey
Im Bau: Black Pearl
Im Bau: H.M.S. Triton

Werbung