Mahlzeit allerseits!
Mit Kleinkram geht es der Fertigstellung entgegen..
Hier sieht man einen inzwischen natürlich korrigierten Fehler: Die Fangseile hatte ich nur an den Enden verklebt, über Nacht haben sie sich dann in der Mitte hochgewölbt. Also auf gänzer Länge mit Ätzteilkleber eingepinselt, das hat gereicht, damit sie sich brav wieder hinlegen.
Es gibt auch zwei Fangseile am Bug, wo sie, jenseits vom Fangzaun und jenseits von dem Punkt, wo ein Pilot, wenn er kein Fangseil erwischt hatte das Durchstartmanöver einleiten musste, überhaupt keinen Sinn ergeben. Des Rätsels Lösung: Vor dem Krieg hatte man experimentiert, z.B. bei beschädigtem Flugdeck über den Bug zu landen. Die Versuche wurden bald aufgegeben, aber die Fangseile blieben.
Zwischendurch immer mal etwas an den Fliegern gemacht, hier haben sie ihren Grundlack XF-12 J.N. Grey bekommen.
Und hier fertig zum decalieren. Der Hasegawa-Decalbogen hätte den 1:72er Fliegern meiner Kindheit Ehre gemacht..
Landesignallichter zur Anbringung an den hinteren Flakplattformen.
Aufklappbare Antennenmasten, aus irgendwelchen Gründen wurden die etwas kleineren an Backbord mit Elektromotoren betätigt, während es an Steuerbord nur Handkurbeln gab.
Die seitlichen Flugdeckbeleuchtungen. Sie müssen etwas über das Deck hinausragen, so dass ich, zur Anpassung an geätzte Basis und Holzdeck, ihren Fuß mit einem Stück Microrohr verlängert habe. Um 0,2mm. Bei 12 Stück lohnt es sich schon, eine Vorrichtung zum Ablängen zu basteln.
Der kleine Signalmast hinter der Brücke, Rohbau aus je zwei Dreh- und Ätzteilen.
Aus zerschnippelten und verbogenen Leitern habe ich zuerst Häkchen für die Flaggenleinen gebastelt, sind etwas zu mächtig gegenüber den originalen Rollen, aber dafür kann ich die Leinen so sauber paarweise spannen. Später mal..
Windmessapparate, habe ich in solcher Feinheit noch nicht gesehen.
Hier der Vergleich zum nicht einmal schlechten Bausatzteil.
Letzte große Baugruppe: Die im Vergleich zum Schiff winzige Brücke.
Erste Details von unten.
Weitere Details von oben.
Und das Steuerhaus. Kompass und Peilgläser gibt es bausatzseitig, Steuersäule und Maschinentelegraf habe ich aus der Kramkiste ergänzt.