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121

Sonntag, 4. Januar 2026, 21:29

Mahlzeit allerseits!

Mit Kleinkram geht es der Fertigstellung entgegen..



Hier sieht man einen inzwischen natürlich korrigierten Fehler: Die Fangseile hatte ich nur an den Enden verklebt, über Nacht haben sie sich dann in der Mitte hochgewölbt. Also auf gänzer Länge mit Ätzteilkleber eingepinselt, das hat gereicht, damit sie sich brav wieder hinlegen.



Es gibt auch zwei Fangseile am Bug, wo sie, jenseits vom Fangzaun und jenseits von dem Punkt, wo ein Pilot, wenn er kein Fangseil erwischt hatte das Durchstartmanöver einleiten musste, überhaupt keinen Sinn ergeben. Des Rätsels Lösung: Vor dem Krieg hatte man experimentiert, z.B. bei beschädigtem Flugdeck über den Bug zu landen. Die Versuche wurden bald aufgegeben, aber die Fangseile blieben.



Zwischendurch immer mal etwas an den Fliegern gemacht, hier haben sie ihren Grundlack XF-12 J.N. Grey bekommen.



Und hier fertig zum decalieren. Der Hasegawa-Decalbogen hätte den 1:72er Fliegern meiner Kindheit Ehre gemacht..



Landesignallichter zur Anbringung an den hinteren Flakplattformen.



Aufklappbare Antennenmasten, aus irgendwelchen Gründen wurden die etwas kleineren an Backbord mit Elektromotoren betätigt, während es an Steuerbord nur Handkurbeln gab.



Die seitlichen Flugdeckbeleuchtungen. Sie müssen etwas über das Deck hinausragen, so dass ich, zur Anpassung an geätzte Basis und Holzdeck, ihren Fuß mit einem Stück Microrohr verlängert habe. Um 0,2mm. Bei 12 Stück lohnt es sich schon, eine Vorrichtung zum Ablängen zu basteln.



Der kleine Signalmast hinter der Brücke, Rohbau aus je zwei Dreh- und Ätzteilen.



Aus zerschnippelten und verbogenen Leitern habe ich zuerst Häkchen für die Flaggenleinen gebastelt, sind etwas zu mächtig gegenüber den originalen Rollen, aber dafür kann ich die Leinen so sauber paarweise spannen. Später mal..



Windmessapparate, habe ich in solcher Feinheit noch nicht gesehen.



Hier der Vergleich zum nicht einmal schlechten Bausatzteil.



Letzte große Baugruppe: Die im Vergleich zum Schiff winzige Brücke.



Erste Details von unten.



Weitere Details von oben.



Und das Steuerhaus. Kompass und Peilgläser gibt es bausatzseitig, Steuersäule und Maschinentelegraf habe ich aus der Kramkiste ergänzt.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

122

Montag, 5. Januar 2026, 09:34

Moin,

läuft bei dir :ok:

Die Windmessanlage ist wahrlich filigran (so weit man es erkennen kann :pfeif: )

Auf deine fertigen Flieger bin ich schon gespannt, vor allem auf die Decals.
Apropos:
fertig zum decalieren
Wieder mal eine sehr geile Formulierung von dir. Danke dafür :hand:

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


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123

Montag, 5. Januar 2026, 09:45

Mahlzeit Ingo!
(so weit man es erkennen kann :pfeif: )

Ja, da kommt meine Handykamera schon an ihre Grenze. Aber für eine ordentliche Spiegelreflex reicht das Geld nie, ich geb ja immer alles für Modelle aus... :abhau:
Aktuell in der Post habe ich den leichten Kreuzer Karlsruhe von 1929 als vollständig gedruckten Bausatz. Bin sehr gespannt!
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

124

Montag, 5. Januar 2026, 10:07

Moin,

auf den Kreuzer bin ich auch gespannt 8)

Ich kann mir gut vorstellen, dass da die Zukunft des Modellbaus liegt. Entweder die fertig gedruckten Bausätze verkaufen, oder nur die Druckdaten. Der Entwicklungsaufwand dürfte der gleiche sein.

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


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125

Montag, 5. Januar 2026, 10:52

Ich kann mir gut vorstellen, dass da die Zukunft des Modellbaus liegt.

Sehe ich auch so, 3D-Druck ist jedenfalls gekommen um zu bleiben. Ich persönlich denke sogar, dass die Lawine gerade erst anrollt, quantitativ wie qualitativ. Diese Akagi hier zeigt z.B. bei Flakgeschützen oder Kommandogeräten Details, die in dieser Feinheit und Plastizität mit allen anderen Produktionstechniken nicht erreichbar sind. Wobei ideal sicher eine Kombination verschiedener Techniken ist, eine geätzte Reling bietet einen besseren Kompromiss aus Feinheit und Stabilität, gedrehte Geschützrohre sind runder als aus Layern aufgebaute, und ein Rumpf aus Spritzguss hat zwar hohe Formkosten, dafür aber niedrigere Stückkosten. Nur kann man all das nicht als Datei versenden, herkömmliche Bausätze werden also nicht ganz aussterben. So oder so, es bleibt spannend..
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

126

Montag, 5. Januar 2026, 14:16

Hallo Jochen,

der Mast ist spitzenmässig!
Ätzteiltechnik + 3-D Druck werden sich
Wohl die Bühne teilen.

Dein neues Modell weckt Erwartungen.

"Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen." - Jules Verne


Eine großartige Modellbauzeit wünscht
Ray

127

Montag, 5. Januar 2026, 15:41

Moin,

Ätzteiltechnik + 3-D Druck werden sich Wohl die Bühne teilen.
Das denke ich auch.
Bei unseren XXIer-Booten war es ja auch schon so. Druckdaten und Ätzteile zum Kauf und dazu gedrehte Sehrohre.

Man denke sich nur: Rumpf und Aufbauten Spritzguss, Details als Druckdaten, dazu noch Ätzteile und Echtholzdeck ... :love:

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


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128

Montag, 5. Januar 2026, 15:54

Einsame Klasse, Jochen.

Da bin ich bei euch.
Was die 3D Drucktechnik für neue Möglichkeiten eröffnet ist enorm. Wenn ich da an meine Beiboote denke, schon der Hammer.
Und auf deinen Kreuzer bin ich auch schon sehr gespannt. :ahoi:
Grüße, der Jölle.

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129

Montag, 5. Januar 2026, 17:02

Dank euch für das Interesse und natürlich für das Lob!

Ich gehe mal davon aus, dass dieser Kreuzer nicht durchgehend so fein detailiert ist wie Jölles Boote oder die Kleinteile meiner Akagi, der Druck würde sonst wahrscheinlich Wochen dauern. Wir werden sehen, eben deshalb habe ich ja ein mittelpreisiges Modell bestellt und nicht gleich ein Schlachtschiff.

Jetzt muss das Paket erstmal den weiten Weg aus China schaffen, ohne dass zwischenzeitlich die Weltordnung kollabiert..
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

130

Freitag, 9. Januar 2026, 18:45

Mahlzeit allerseits!



Das ist nur der Rohbau..



Peilantenne. Ein Plastikteil oder ein Druckteil, 7 Ätzteile und zwei Drahtschnipsel. Eine glatte Verzehnfachung der Teilezahl, wenn ich das mal für den Gesamtbau übernehme komme ich auf rund 8000 Teile. Gezählt habe ich nicht.



Die fertig möblierte Luftbeobachtungsplattform. Man muss sich zu jedem Gerät noch ein bis zwei Männekes dazudenken, wird reichlich eng. So ein riesiges Schiff, und man hat kaum Platz um mal tief Luft zu holen.



Weiß jemand, was diese beiderseits der Brücke angebrachte Apparatur darstellt? Sieht aus wie ein Glockenspiel, aber das wird es wohl nicht sein. Kommt mir aber allgemein bekannt vor, ist nicht Akagi-spezifisch.



Die seitlichen Ausleger sind für Funkantennen, leider wurden ihre Gegenstücke an der Deckskante vergessen. Da werde ich improvisieren.



Voraussichtlich letzte Luftpinselung des Baus.



Sicherheitsnetze gibt es in zwei Formen, diese breiteren zur Montage mittschiffs und halb so breite an Bug und Heck.
Kagero schreibt, dass ein Teil davon aus unbekannten Gründen im Kriegseinsatz demontiert war, bei der Passprobe sieht man den Grund aber schnell: Neben anderen Einrichtungen verdecken die Netze auch die schwere Flak. Deshalb mussten sie weg, und im Krieg (gegen China) war das Schiff seit 1937. Also lasse ich sie weg, das Problem der Sicherheit kann man ja auch lösen, indem man einfach Befehl gibt, nicht über Bord zu fallen. Wer es trotzdem tut, ist dann kein Unfallopfer, sondern ein Deserteur..



Geblieben sind von den Netzen, auch auf Vorbildfotos sichtbar, nur diese trapezförmigen Lochbleche.



Für die Flaggen liegen nur Decals bei, mir sind die auf dünnem Papier (Tamiya) ja lieber. Decals ziehe ich dann auf dickere Alufolie (Kaffeglasverschluss) auf und sichere sie vorsichtshalber extra mit Decalkleber, so kann man die Flagge gefahrlos etwas verbiegen.



Die Flaggenleinen mache ich aus dem feinsten Faden meines Fundus, der hat 20den, hart an der Unsichtbarkeitsgrenze. Eine kontrastierende Unterlage erleichtert die Handhabung wesentlich.



Fertig zur Montage.
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-Otto von Bismarck

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131

Freitag, 9. Januar 2026, 19:11

Hallo Jochen,
Einfach phantastisch was du hier zeigst :respekt:
Welches Hilfsmittel benutzt du eigentlich um so kleine Ätzteile zu biegen?


Gruß Udo


132

Freitag, 9. Januar 2026, 20:00

Moin,

das ist wirklich Modellbau vom Allerfeinsten, meinen absoluten Respekt :ok:

Ich bin immer wieder beeindruckt, welche Details du in diesem Maßstab darstellen kannst. Allein die Flagleinen ... :verrückt:

Ingo
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Lord Nelson


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133

Freitag, 9. Januar 2026, 20:29

Dank euch!

@Udo: Das Meiste mache ich mit zwei Pinzetten, einer breiten rechteckigen und einer spitzen. Rundungen mache ich mit dem Handballen über irgendwelchen runden Körpern, Bohrer, Pinselstiele etc. Ich habe auch eine kleine Biegevorrichtung (erst seit kurzem), aber die benutze ich eher selten.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
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-Otto von Bismarck

134

Freitag, 9. Januar 2026, 21:10

Moin Jochen

Mal wieder ein Augenschmaus ^^ :love:
Heiko
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--Pople niemals in der Nase wenn Du über Kopfsteinpflaster fährst --

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135

Freitag, 9. Januar 2026, 22:46

Danke für die Info Jochen.
Gruß Udo

136

Mittwoch, 14. Januar 2026, 10:08

Wahnsinn was du uns hier wieder zeigst.
Modellbau in Vollendung. :ok:
Grüße, der Jölle.

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137

Dienstag, 5. Mai 2026, 21:09

Mahlzeit allerseits!

Einigen wird aufgefallen sein, dass ich länger nicht aktiv war, zweien ist es ganz sicher aufgefallen, hallo Ingo und Jölle, nochmals meinen Dank für die Nachfragen! Hat gesundheitliche Gründe, ich kann auch jetzt noch nicht so wie ich will, aber immerhin kann ich überhaupt wieder etwas machen, halbstundenweise. Da bietet es sich an, kleine Dinge zu bearbeiten..

Das Mückengeschwader



3 x A6M Zero, 3 x D3A Val, 6 x B5N Kate. Diese Maschinen vertreibt Hasegawa auch einzeln mitsamt dem Decalbogen, der speziell Maschinen der Akagi zeigt, aber auch Markierungen für theoretisch alle Flugzeuge der Kido Butei enthält.



Zuerst die Jäger decaliert. Die Decals sind so winzig, dass der nur wenig überstehende Trägerfilm im Verhältnis zum Decal riesig ist, ich habe ihn da, wo es um die Kurve ging noch so knapp wie möglich zurückgeschnitten. Trotzdem war es auch mit Weichmacher kaum möglich, die Decals an die Rundung des Rumpfes anzulegen, insbesondere das rote Rumpfband hat mich fast zur Verzweiflung getrieben. Geholfen hat schließlich der ultimative Weichmacher: Tamiya Extra Thin Plastikkleber. Man muss das Decal ganz genau positionieren und dann mit Kleber unterlaufen lassen, der Trägerfilm löst sich dann regelrecht auf. Nichts für schwache Nerven, man hat nur einen Versuch..



Jäger und Sturzbomber fertig decaliert und mit Fahrwerken, Antennenmasten und Zielfernrohren aus dem Ätzteilsatz verfeinert.



Propeller und Motor als Ätzteil, Nabe als Druckteil. Sehr schön gemacht, allerdings mit einem kleinen sachlichen Fehler: 4Takt-Sternmotoren haben prinzipbedingt immer eine ungerade Zylinderzahl, erst 7, später auch 9 Zylinder. Das ist nötig um eine gleichmäßige Zündfolge mit identischen Kurbelwinkeln zu erreichen, 1-3-5-7-2-4-6 bzw 1-3-5-7-9-2-4-6-8. Hier sind es 6 bzw 8. Allerdings braucht man zum nachzählen eine Lupe..



Cockpit mit KristalKlear verglast und meinen dünnsten Elastikfaden als Antenne gespannt.



Die Hälfte ist geschafft!



Gemischte Beladung, die Kates waren gegen Schiffe meist zu gleichen Teilen als Horizontalbomber und als Torpedobomber ausgerüstet. Dass die Aussenlast etwas aus der Mitte ist ist Absicht, auf der anderen Seite ist ein Fenster für das Bombenzielgerät.



Und fertig bis auf Verglasung und Antenne. Die Maschine mit dem roten Leitwerk, die A I-301, ist die des Verbandsführers, farblich abweichend ist noch die A I-307 mit den weißen Peilstreifen auf dem Höhenleitwerk. Die sollte eigentlich auch silberne Außenflügel mit einem darübergenebelten grünen Mäandermuster nach Art der deutschen Nachtjäger bekommen, aber das ist in 1:72 eine Herausforderung für den Airbrushkünstler, in 1:350 übersteigt es definitiv meine Möglichkeiten.
Da fällt mir auf, dass bei einer Maschine der Motor verrutscht ist, das wird natürlich umgehend korrigiert. Dafür sind die gnadenlosen Macros ja wirklich nützlich.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
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-Otto von Bismarck

138

Mittwoch, 6. Mai 2026, 06:16

Ahoi Jochen.

Schön das du wieder da bist.
Auch wenn du nicht sofort wieder 100 Prozent geben kannst ist es prima, sich an deinen kleinen Baufortschritten zu erfreuen und das kleines Mückengeschwader zu bewundern. Welches dir ganz nebenbei bemerkt, hervorragend gelungen ist. :ok:

Bis auf die Sternmotoren. Weiß Hasegawa den nicht das es für die vibrationsarme Drehmomentabgabe unabdingbar, ist eine ungerade Zahl an Zylindern zu verbauen?!
Also wirklich. :verrückt:

Willkommen zurück, Jochen. :five:
Grüße, der Jölle.

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139

Mittwoch, 6. Mai 2026, 07:33

Moin Jochen,

WELCOME BACK! :wink:

Also ich persönlich schwöre ja auf eine gerade Anzahl an Zylindern: 16 in zwei Reihen zum V angeordnet :lol:

Spaß beiseite, wieder mal ganz großes Kino von dir :ok:

Lass es ruhig angehen, und erhole dich weiterhin gut :five:

Ingo
"Kein Kommandant geht fehl, wenn er sein Schiff neben das des Feindes legt"
Lord Nelson


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140

Sonntag, 17. Mai 2026, 15:33

Mahlzeit allerseits!

Das Schiff ist auf der Zielgeraden, seht selbst:



Kleinkram um die Brücke herum. Die doppelten Peilringe stehen auf einem Mittelpfosten, der mit 4 diagonalen Seilen stabilisiert ist. Von diesen Seilen zeigt der Ätzteilsatz nur zwei, die fehlenden habe ich mit Kupferdraht 0,1mm dargestellt.



Brücke und Mast montiert.



Kleinzeug angebracht. Was unten am Brückenaufbau aussieht wie eine große Schiefertafel ist eine große Schiefertafel. Darauf wurde wohl die Startfolge notiert.



Die Antennenausleger am Brückenaufbau waren im Ätzteilsatz enthalten, die fehlenden Gegenstücke an der Deckskante entstanden aus 0,2mm Neusilberdraht.



Antennen aus Elastikfaden, Isolatoren aus Mod Podge. Dank nochmal an Ingo für die Anregung!



Klappbare Antennenmasten, zwei pro Seite. Ich stelle sie in Marschposition aufrecht dar, bei Flugbetrieb waren sie nach außen geklappt.



Kleine Winkel aus Relingresten, die in 0,3mm Bohrungen in der Deckskante eingesetzt werden.



So nämlich, auch wenn die Hauptsache hier unscharf ist. So ein kleiner Haken ist ein genau definierter Punkt, um mitten in der Fläche eine Strippe anzubringen, einfach, stabil und präzise.



Und auch drei Strippen am selben Punkt.



Auch hier Isolatoren mit Mod Podge dargestellt.



Geätzte Sicherheitsnetze. Erst grau gespritzt, dann Hellbeige trockengepinselt. Letzteres um eine etwas ungleichmäßige Farbe zu erhalten. Dafür benutze ich immer noch die ansonsten schon länger verrenteten Revell-Emails, meine bevorzugten Tamiya-Acryl sind zum Trockenmalen leider völlig ungeeignet.



Etwa zwei Drittel der Deckslänge sind so gesichert, es gibt aber immer noch reichlich Gelegenheit über Bord zu gehen. Sicherheit war Luxus..

Jetzt kommen noch die Flak und die Flugzeuge am Bord, noch etwas Touchup (Neudeutsch für Farbausbesserung), Bilder machen und ab in die Vitrine..
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

141

Sonntag, 17. Mai 2026, 16:06

Moin,

wie immer ganz großes Kino von dir :ok:

Freut mich, dass ich mit dem MudPodge helfen konnte ;)

Ingo
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Lord Nelson


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142

Mittwoch, 20. Mai 2026, 14:21

Mahlzeit allerseits!

Endmontage



Gedruckte Leitgeräte für die leichte Flak



Schwere Flak steuerbordseitig, mit Schutzhauben um die Bedienung vor Schornsteingasen zu schützen.



Schwere Flak backbord. Insgesamt 12 Rohre, für ein Schiff dieser Größe angemessen, allerdings die veralteten 120mm-Kanonen. Der Umbau auf 127mm, dann auch ein Deck höher um das Schussfeld zu verbessern war geplant, wurde aber nicht mehr realisiert.



Hier wird es nochmal kniffelig, die Teile unfallfrei vom Support zu lösen war nicht so einfach.



Insgesamt 28 Rohre 25mm, vergleichsweise viel zu Kriegsbeginn. Yamato hatte original nur 24, Zerstörer hatten meist nur 4.



Kleine Bereitschaftsgruppe für alle Fälle: Je 3 Jäger, Sturzbomber, Horizontalbomber und Torpedobomber.



Und das rituelle letzte Bauteil: Bugzier, die goldene Chrysantheme, Symbol des japanischen Kaiserthrons.

Bilder folgen..
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
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-Otto von Bismarck

143

Mittwoch, 20. Mai 2026, 14:51

Moin,

die Flieger auf dem Deck sind ein wahrer Augenschmaus :love:

Ingo
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144

Freitag, 22. Mai 2026, 15:20

Mahlzeit allerseits!

Abschlussbericht:







































Die Schiffe der Kongo-Klasse, hier Haruna, waren als einzige Schlachtschiffe schnell genug, um die Träger direkt zu eskortieren.



Die Träger hatten selbst keine Aufklärer an Bord, diese Aufgabe fiel den Bordflugzeugen der Kreuzereskorte zu. Die beiden Schiffe der Tone-Klasse wurden eigens dafür gebaut und konnten bis zu 8 Flugzeuge aufnehmen.


Fazit: Ein toller Bausatz, seinen hohen Preis wert. Soweit nachprüfbar vorbildgetreu, schön detailiert, Fertigungsqualität und Passgenauigkeit sind erstklassig. Allerdings geht es nicht ohne Zurüstteile, vor allem die Unterkonstruktion des Flugdecks ist in Spritzguss kaum überzeugend darzustellen. Der Shipyard-Satz bietet das alles und noch viel mehr, die 3D-Druckteile für die Flak und die zahlreichen Leitgeräte sind das beste, was ich bisher gesehen habe. Auch dieser Satz ist seinen hohen Preis wert.

Ich danke allen Lesern für ihr Interesse und ihre lobenden Worte, bleibt mir gewogen!
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-Otto von Bismarck

145

Freitag, 22. Mai 2026, 17:29

Moin,
Herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung :five:

Wie immer ein wahres Prachtstück, dass deine Flotte um eine weitere Schiffsklasse ergänzt. Wieder einfach nur toll gebaut, lackiert, erklärt und in Szene gesetzt.
Danke, dass ich dich auf dieser Reise begleiten durfte :hand: Was kommt als nächstes, die Karlsruhe?

Ingo

P.S.
[..] bleibt mir gewogen [..]
Schön blöd wer es nicht macht :lol:
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146

Freitag, 22. Mai 2026, 19:17

Dank dir!
Was kommt als nächstes, die Karlsruhe?

Karlsruhe reizt mich schon aus Neugier, ich habe aber auch mal wieder Bock auf etwas unkompliziertes, da würde sich der Monitor Lord Clive anbieten. Für die Systematik der Sammlung müsste eigentlich ein japanischer Zerstörer folgen, Yukikaze oder Shimakaze wären im Angebot, oder ein britischer Träger, die Ark Royal.

Immer diese Entscheidungen...
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-Otto von Bismarck

147

Freitag, 22. Mai 2026, 20:22

Moin,

Meine Stimme, auch wenn sie nicht zählt, geht an die Ark Royal ;)

Ingo
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Lord Nelson


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148

Gestern, 21:20

Mahlzeit Ingo,

wenn deine Stimme nicht zählt, welche dann?
Ich werde wohl gegen meine Gewohnheit mal zwei Projekte anfangen, ein großes und ein kleines. Für die Ark Royal, für die ich schon länger Zubehörteile horte, habe ich jetzt noch etwas Literatur in der Post, und bis dahin werde ich mir mit dem Monitor die Zeit vertreiben. Der wird weitgehend aus der Schachtel gebaut.
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
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-Otto von Bismarck

149

Heute, 05:15

Und wieder hast du ein tolles Schiff in einem hervorgehend gebautem Modell dargestellt. :ok:

Klasse, wie du auch kleinste Details durch handwerkliches Geschick umzusetzen vermagst.
Immer wieder schön dir zu folgen.

Ich wäre ja für einen Monitor der Lord Clive-Klasse. Diese abgerüsteten Linienschiffen der Majestic-Klasse sind so ganz anders als alles, was es sonst noch so zu bauen gibt.
Aber egal was du anfängst, du machst eh ein fantastisches Modell daraus.
Grüße, der Jölle.

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150

Heute, 11:24

Moin,

[..] wenn deine Stimme nicht zählt, welche dann? [..]
Zu viel der Ehre :du:

Es zählt einzig und allein deine Stimme, du baust die Modelle ja, nicht ich :D
Trotzdem schön, dass es doch die Ark Royal wird :ok:

Ingo
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