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. Du hast vollkommen recht das die Besegelung so nicht der Realität entspricht.
: Ich will mal kurz erklären warum ich es so mache. Ich hab mir paar Vorgaben gemacht:
. Bei der Fly konnte ich das mit den Leesegeln noch etwas kaschieren. Die Stagsegel einfach flach runter hängen lassen hätte, so glaube ich zumindest, das Dynamische der Besegelung genommen
, und so habe ich mich entschieden es genau so darzustellen wie es eben jetzt ist. Was ich auch noch nicht kapiert habe ist wie in diversen Filmen die Rahsegel so extrem angebrasst werden können. Ich könnte sie grad mal um ca. 15° verdrehen, dann sind mir die Wanten bzw. die Püttingwanten im Weg, das war bei der Fly auch schon so, da müssten die Wanten viel weiter nach hinten gesetzt werden damit mehr als 15° Anbrassung gehen würden
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, schöner hätte es keiner schreiben können als Du
. Um ehlich zu sein war mir gar nicht soooo bewusst das ich so "nach alter Tradition" bastel. Ich orientiere mich nach Bildern und was ich so in Museen sehe und was mir mein Bauch so sagt
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. Im Plan ist ein einfacher Ring vorgesehen, auf Bildern im Netz konnte ich nicht wirklich was erkennen und so hab ich einfach einen Ring aus Holz mit einer Abstufung auf der Drehe gedrechselt, der wurde dann noch vergoldet und angebracht, ich finde das Detail extrem stimmig
. Unglaublich das man für das ganze 3 Stunden braucht


. Betrachtet man so ein Schiff aus der "Ferne" so kann man bei geöffneten Pfortendeckel die Taue quasi nicht sehen, erst wenn man näher ran geht werden sie sichtbar. Rechne ich es auf das Modell um so dürfte man die Taue aus ca. 2m Entfernung nicht mehr sehen, bei 0,1mm Garn sieht man das leider noch sehr deutlich, vorallem der Knoten beim Ring. Das ist auch ein Grund warum ich die Webleinen der Wanten immer in 0,1mm Garn mache (also sehr zart), jedoch ist es so das man die Webleinen aus 2m Entfernung nicht mehr sieht, wenn man näher kommt jedoch schon, bei den Wanten/Webleinen passt das, bei den Tauen der Pfortendeckel ergibt sich dieser Effekt für mich leider nicht (durch die Verbindung Ring mit Tau). Auch hab ich in diversen Museen Modelle mit und ohne Pfortenreeps (heissen die so?) gesehen und alle Modelle ohne Reeps haben mir einfach besser und realistischer ausgesehen. Leider sehe ich immer wieder Modelle bei denen der Modellbauer unheimlich viel Arbeit, Zeit und Geduld in die Takelage investiert und am Ende sieht alles doch zu globig und dick aus, vorallem die zarten Takelagen werden fast immer viel zu dick ausgeführt (meine persöhnliche Meinung !!!). Ich für mich denke, manchmal ist weniger mehr und so lass ich die Pfortenreeps weg.
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, haben aber mit meinen Intensionen von klassischem historischen Schiffsmodellbau nichts gemein. Komplett nach oben geklappte Pfortendecke sehe furchtbar aus (wieder nur meine Meinung !!!), und nur auf einer Seite ausgerannte Kanonen sind bei einem Modell für mich nicht stimmig. Die unterste Batterie geschlossen darzustellen und die oberen offen zu lassen ist für mich Stilbruch
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. Sie wirken für mich einfach zu dominant und bringen zu viel Unruhe in die Bordwand, deswegen bleiben sie bei meinem Modellen weg.
. Die ganzen Taue die vom Bugsprit nach hinten verlaufen sind an der Reling des vordersten Schotts angebracht, die Taue der Stagsegel sind alle zu den Wanten geführt und dann an der seitlichen Reling fest gemacht....interessante Sichtweise.
....ich meine bei "klassischem Modell" so wie es in Museen zu sehen ist,.................

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. Morgen werden dann noch die Schlaufen für die Rückholtakel gemacht und dann wird noch das untere Segel mit den Bändseln vershen und auch an sein rah genäht...
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