Guten Abend Johann,
..., alles eben selbst hergestellt.
Danke für die Info.
Beste Grüße
Bernd
Sieht man das?
Hier geht es mit dem Baubericht weiter:
Fortsetzung: Bau des Crand Canot – Rundseln
Nach dem Einbau der Setzborde ist die Ausbildung der sogenannten Rundseln an der Pinasse vorgesehen.
Anstelle der Dollenpflöcke besaß dieses Boot Rundseln. Die in das Setzbord eingeschnittenen Öffnungen, die Rojepforten waren seitlich mit vierkantigen Holzriegeln gefasst und mit Zapfen in das Dollbord fest eingelassen. Beim Segeln wurden die Rojepforten mit schrägkantigen Einschieblingen, den sogenannten Rundselbrettern, geschlossen.
Für mein Bootsmodell stellte sich somit die Frage, wie soll und kann man dieses Detail darstellen. Bei den mir zur Verfügung stehenden Abbildungen von zeitgenössischen Bootsmodellen sind die Rundseln immer im geschlossenen Zustand zu sehen. Jedoch kann man die Rundselbretter als solche nicht erkennen.
Also was liegt näher, dass ich dieses Detail in einem kleinen Versuchsmodell mal austeste.
Hier setze ich mit der Pinzette den schrägkantigen Einschiebling in die Öffnung ein.
Auf dem letzten Bild ist sehr schön zu erkennen, wie das Prinzip des „Einschiebens“ funktioniert. Durch das schräge Hinterschneiden des Setzbordes im Bereich der Holzeinfassungen erhält der Einschiebling seinen festen Sitz.
Eigentlich entspricht dieses Detail meiner Vorstellung, jedoch ist es nicht ganz einfach in der notwendigen Präzision in diesem Maßstab herzustellen. Insofern stelle ich mir schon die Frage, ob ich es am Bootsmodell 12 x ausführen will und kann.
Hierüber werde ich mir noch abschließende Gedanken machen müssen.
Fortsetzung folgt …