Die Steuerbordseite am Bug sieht mittlerweile aus, als wäre sie Klinkerbeplankt.
Um das wieder in eine runde glatte Form zu bringen, benötige ich mindestens 50 Kg Spachtel und eine grosse Flex zum Schleifen.
Ahoi zusammen
klingt ja fast so, als wärst Du einer der Verrückten, die in ihrer Freizeit aus großen Eisblöcken recht filigrane Skulpturen mit der Kettensäge schnitzen...eine grosse Flex zum Schleifen
Aber wenn Du später alles verspachtelt und verschliffen hast, wirst Du Dich an einen sehr schönen Rumpf erfreuen können. Auch wenn´s jetzt noch so gar nicht danach aussieht. Zum exakten Verschleifen ist die Anleitung in Peter Holz " Historische Modellschiffe aus Baukästen " sehr zu empfehlen.
Gestern habe ich den Kahn erstmal links liegen gelassen und eine Nacht darüber geschlafen. Heute sieht die Welt schon etwas anders aus und ich habe mir mal die Problemzone auf der Steuerborseite genauer angeschaut, besser gesagt ich habe den Spantenverlauf mal nachgemessen. Die Spantenweite zum Kielbrett auf der Steuerbordseite beim Bug hat 1 mm weniger als auf der Backbordseite, eindeutig zuviel weggestrakt.
So wird nun eben unterlegt, dann passt das wieder.
Was nicht passt wird passend gemacht
und ich hoffe mit Schleifen und Spachteln meiner Pegasus doch noch einen anständigen Rumpf verpassen zu können.
das Buch von Peter Holz habe ich bereits in meiner Bibliothek und werde mir die Schleif Passage mal genauer durchlesen, den Tipp mit dem Spiegel finde ich Super, ist bereits gespeichert.
...seinen Vorschlag mit dem Spiegel kannte ich noch gar nicht, kingt aber einleuchtend. Die paar Dellen im Bereich der Spanten bekommst du sicherlich mit Spachteln und schleifen hin- DAS sollte für jemanden wie dich überhaupt kein Problem darstellen. Dein "Spielzeugschiff" übrigens ist mittlerweile in der ganzen Umgebung bekannt und die Leute fragen immer weider in welchen Shop man so ein Schiffchen kaufen kann und wer die Herstellungsfirma ist...ich finde , sowas ist ein Rießenkompliment, welches du dir aber auf jeden Fall zu 100% verdient hast- Das Piratenschiff ist wirklich toll geworden und zeihgen die handwerklichen Fähigkeiten die dahinter stecken. Daher sehe ich beim Bau dieses Modelles überhaupt keinen Grund auch nur ansatzweise daran zu zweifeln, dass du diesen Pott genauso perfekt hinbekommst. Also Sergio- nicht den Muit verlieren- lass dir Zeit und du wirst sehen, in nem Jahr haste dann ein weiteres Top-Modell daheim stehen
, es freut mich latürnich sehr, dass die JR II so gut ankommt. Du hast ja die Pläne, somit steht einer Sascha-Serienproduktion nichts mehr im Wege, es gäbe dann noch als Zusatz einen Segelsatz zu haben, mit Aufpreis, versteht sich.
Das wäre der Hammer und ich würde mich riesig freuen, Dich mal real zu sehen und auch zu hörenp.s.: es könnte sein, dass wir heuer im Herbst mal in der Schweiz spielen...vielleicht hast ja Zeit und es ist nicht allzu weit von dir daheim entfernt...würde mich freuen mal ein Bierchen mit dir zu heben und ne Runde zu quatschen![]()
. Lass mich wissen wo und wann ihr den Gig habt.
Ich habe seit 1999 ein kreatives Päuschen eingelegt und daher gibts keine Band mehr.p.s.: spielst du eigentlich auch in ner Band- wenn ja, gibts irgendwo ne Hörprobe?
Da ich sowas ja auch noch nie gemacht habe, kann ich mir vorstellen, was das für ein Akt war. "Zeppelioptik" ist übrigens das richtige Wort! Schön, das Du das jetzt mit dem Proxy wegschleifen kannst. Sag mal, ich hab's noch nicht begriffen: Woher weisst Du eigentlich, welche Planke Du wie zuschneiden musst- steht soetwas auch in den Plänen oder bist Du da völlig auf Deine Eigenkreativität/ Try&Error angewiesen??
Welche Planken man zuschneiden "Verjüngen" sollte ist sehr rudimentär in der Bauanleitung beschrieben, es gibt ein paar Zeichnungen die zeigen, dass man ab der 3 Planke vom Schanzkleid her gesehen, verjüngen sollte. Man merkt sehr schnell, wenn die volle Planke nicht mehr passt und sie zugeschnitten werden sollte. Das Verjüngen habe ich mit einem ganz einfachen Plankenschneider gemacht, die Planke sollte aber gut gewässert worden sein vorher, sonst verläuft der Schnitt nicht so wie man will, sondern er folgt der Maserung des Holzes.
Du brauchst nicht neidisch sein, Du hast schliesslich den grösseren Kahn zu beplanken und ich bin ja auch noch nicht ganz fertig.
Die zwei fehlenden Butten am Achtersteven bringe ich momentan nicht auf die Reihe, vielleicht klappts ja Morgen und wenn nicht, wird eben gespachtelt.
dass meine Pegasus nun doch einen passablen Rumpf erhält.
Zitat
Durch den Einsatz der Maschine, zeichnen sich auch die Spachtelstellen sehr gut ab, dies sind die etwas dunkleren Stellen, einige habe ich mal mit Pfeilen markiert.
, die werde ich latürnich umsetzen. Da mein Urlaub bald um ist, gilts nächste Woche wieder Ernst und in die Werft werde ich wohl erst wieder an den Wochenenden kommen.
, geschliffen wurde nicht in der Werft, das habe ich schön brav draussen gemacht, der weisse Holzspachtel ist die Schweinerei Pur, wenn man den abschleift.
, habe ich als Abwechslung die ersten beiden Planken der Zweitbeplankung angebracht, da ich mir noch unschlüssig bin, welchen Kleber ich dafür verwenden soll, habe ich eine Seite mit Ponal-Express und die andere mit Gel-Sekundenkleber verleimt. Das Gel geht etwas leichter von der Hand und man benötigt fast keine Fixiermittel, man kann die Planke in Etappen verleimen. Mit dem Ponal brauchte ich doch einige Klebestreifen um die Planke zu fixieren.

.
, Ich habe nur den AOTS der HMS Pandora zur Verfügung und da steht bloss etwas von einer eisernen Bodenplatte drin, auch auf den Schnittbildern der Decks ist keine Ummauerung zu sehen. Die beiden Schiffe sind ähnlich und stammen aus der gleichen Epoche so um 1776 bis 1791, die Pegasus ist die ältere, deshalb könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass der Feuergefahr mit der Eisenplatte entgegen gewirkt wurde.
Forensoftware: Burning Board®, entwickelt von WoltLab® GmbH