Hi Stef,
der Unterschied deiner berechneten Widerstände (z.b. 150 Ohm bei einer weißen LED)
zu den vom Rechner vorgegebenen (10 Ohm bei zwei Weißen) steckt in der Anordnung.
Du hast jeweils mit einer einzigen LED gerechnet.
Der Rechner hat aber versucht, möglichst viel Licht mit wenig Strom herauszuholen.
Deshalb liegen dann zum Teil zwei LEDs in Reihe / drei LEDs in Reihe.
Die Reihenschaltung spart tatsächlich Strom, hat aber den Nachteil,
dass schon bei geringer Spannungsverringerung der Stromquelle,
die Lichtintensität der LEDs drastisch nachlässt.
Also würde man bei der vom Rechner vorgeschlagenen Anordnung sofort sehen,
wenn die Batterien sich langsam leeren.
Außerdem versucht der Rechner möglichst den Strom der LEDs aufs Maximum zu setzen.
Das ist aber bei deiner Dioramen-Beleuchtung fast nirgends nötig.
Im Gegenteil dazu hast du fast bei jeder LED eine andere Helligkeit,
die das Diorama benötigt.
Dabei sind die Ströme oft schon sehr klein.
Das bedeutet aber auch, dass du bei unterschiedlichen Strömen jeweils nur eine LED nutzen kannst.
Eine Reihenschaltung würde ja beide LEDs mit dem selben Strom beschicken.
Bau also lieber immer nur eine LED mit Vorwiderstand an die Stromquelle.
Dann kannst du den Widerstand so wählen, das die Lichtstärke passt.
Bei den kleinen Strömen, die dir meist reichen, kommst du auf wesentlich weniger Gesamtverbrauch,
als der Rechner angibt.
Das heißt, deine Batterien werden einige Tage (vielleicht über zwei Wochen?) reichen.
Wenn z.B. der durchschnittliche Strom bei einer LED nur noch bei ungefähr 1 mA liegen würde,
dann könntest du 12 LEDs ungefähr einen knappen Monat am Stück leuchten lassen...
Zu den Figuren:
Ich find die Klasse!
Du musst die ja auch nicht im Sonnenlicht stehend vergleichen.
Die sind ja nachher ganz anders beleuchtet, dann passt das perfekt!
lg,
Frank