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Montag, 28. Januar 2013, 20:05

Acrylic Polyurethan Primer von Vallejo

Hallo zusammen,

nach mehrmaligen Versuchen habe ich leider immer noch Probleme mit der Haftung von dem Zeugs :bang: . Bringe es mit der Airbrush auf (Düse 0,4). Erst hatte ich einen Druck von ca. 1 bar, anschließend auf Rat eines Kumpels mit >2 bar aufgebracht. In beiden Fällen lässt die Haftung arg zu wünschen übrig. An den Kanten reibt es sich ohne viel Zutun ab, den Fingernageltest besteht es auf keinen Fall :cursing: Kann mir da jemand weiterhelfen?
"Ich lasse mir doch mein Schiff nicht unterm Arsch kaputt schießen. Feuer frei!"

2

Montag, 28. Januar 2013, 20:29

...es liegt an dem Vallejo - Produkt ! Versuch es doch mal mit der Tamiya Grundierung (Fine Surface Primer), bewährt und gut.

3

Montag, 28. Januar 2013, 21:12

hi,
ich benutze den Vallejo Primer schon, seit er bei König im Programm ist. Ich stelle ihn vor der Benutzung fünf Minuten auf die Heizung. Ich benutze ihn Unverdünnt, lackiert wird mit 1,5 Bar. Die Haftung ist nach dem durchtrocknen sehr gut.

Gruß

Matthias
Bekennender Dioramenmuffel
Mitglied des PMC-Südpfalz :ok:

4

Montag, 28. Januar 2013, 21:22

Hallo,
ich könnte mir vorstellen, dass es an den Trockenzeiten liegt. Als wasserbasiertes Produkt trocknet der naturgemäß länger als ein lösemittelhaltiges. Ich verwende ihn verdünnt oder unverdünnt mit verschiedenen Düsen und habe nach einigen Tagen eine gut haftende Oberfläche, die allerdings nicht alle Lacke verträgt. Man sollte als wohl bei dieser Grundierung vorwiegend bei wasserlöslichen Lacken bleiben.
Übrigens ist es ein Trugschluß, dass die weniger Schädlich sind als lösemittelhaltige Lacke. Das Pigmentaerosol kann direkt ins Lungengewebe resorbieren und bleibt dann da, da wasserlösliche Pigmente sich viel schneller mit den Körperzellen verbinden. Also hier noch viel mehr als bei der übelst stinkenden Plörre immer die Maske auf.

Gruß
Karsten

5

Montag, 28. Januar 2013, 21:35

Den Vallejo Primer hatte ich vor Jahren auch mal benutzt und ebenfalls keine guten Ergebnis erzielt. Bei mir war er sandig und ging auch nach intensiven Schütteln und Aufrühren nicht durch die Airbrush. Auch einige andere Farben aus der Vallejo Air Palette hatten einige unschöne Eigenschaften. Einige Farben waren nach mehreren Tagen noch nicht einmal Grifffest. Entgegen der Herstellerangabe ließen sich nicht alle Farbtöne mit Alkohol verdünnen, sondern neigten zum Verklumpen. Nach einigen missglückten Versuchen habe ich es dann aufgegeben und auf Gunze und Tamiya umgestellt.

6

Dienstag, 29. Januar 2013, 09:42

Vielen Dank erstmal für die Tipps, ich denke auch mal, dass man in mehreren dünnen Schichten arbeiten muss. Habe gestern Abend nochmal Belastungstests, ca. 1 Std nach Aufbringen, gemacht. Eindeutig zu zeitig. Heute Abend kommt dann die Stunde der Wahrheit.
"Ich lasse mir doch mein Schiff nicht unterm Arsch kaputt schießen. Feuer frei!"

7

Mittwoch, 6. Februar 2013, 20:59

Hi!




Was für Material liegt denn vor? Ein Polystyrol-Modell oder ein Polyurethan-Modell?


Polyurethan-Primer funktionieren natürlich auch nur auf PUR-Oberflächen.

8

Freitag, 8. Februar 2013, 17:57

Hallo zurück!

Tja, es handelt sich um ein handelsübliches Trumpeter-Modell, also Polystyrol. Hatte auf der Spielwarenmesse mal mit Herrn Wagner (modellbaufarben.de) das leidige Thema angesprochen. Er meint, dass es natürlich auch auf den "normalen" Platikmodellen hält. Allerdings sollte man vorher mit einem Schleifvlies die Oberfläche etwas bearbeiten. Konnte mich selbst von der Kratzfestigkeit des Primers und des Vallejo Modell Air Farben an seinem Beispielmodell überzeugen. Hmm, wenn das bei mir auch mal so haltbar wär! Oder es hat irgendwas mit Zauberei zu tun. Aaaber: einen Lindemann erschüttert nix. Der bleibt am Ball!
"Ich lasse mir doch mein Schiff nicht unterm Arsch kaputt schießen. Feuer frei!"

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