Abgesehen davon baue ich eh so entsetzlich lahm, dass ich so'n Teil schon mal gleich gar nicht am Wochenende durchbekäme.




2 Wochen? ja, das klingt schon realistischer als ein Wochenende. Bei mir sind's brutto wahrscheinlich 2 Monate, wenn ich ohne allzu arge Unterbrechungen baue.







Nun ja, kurz gesagt: Es war sehr schwer, mit der Farbe noch einen konsistenten Anstrich hinzukriegen, und sie löste sich sehr schnell wieder vom Grund. Daher auch die teils abgeblätterten Stückchen.


Ich bin es ja gewohnt, dass die Tamiya-Acrylfarben nicht auf Anhieb super decken, aber hier sah die Farbe aus wie mit Puderzucker bestreut, hatte eine rauhe Oberfläche, und die Gesamtwirkung... man sieht's ja auf dem Bild!
Also zweite Farbe auf dem Modell, zweiter Schuss in den Ofen. Gute Quote!






Nun war also erst einmal eine heitere Korrekturrunde angesagt:






...du hast mein vollstes Mitleid!ständig bin ich auf Konzerten oder sonstwas
... wie lustig, das Modell ist übrigens von mir, heheUnd weil ich bis eben Besuch hatte und wir zum Kürbis-Geschnetzelten eine vorzügliche Weißburgunder-Spätlese mit 14 Umdrehungen geplättet haben und ich somit nicht mehr im idealen Zustand für ein Update bin, zeige ich zwischendrin mal ein Modell eines anderen Modellbauers, das für mich so ein bisschen die Messlatte war: Die grobe Richtung plus vielleicht ein paar Verbesserungen, dorthin sollte die Reise gehen:
Das ist ja lustig - die Modellbauwelt ist doch genauso klein wie die normale.





Hier im Bild:











Kannst es mal mit einem Fineliner probieren. Da gibt es ein paar, die tatsächlich nur vorne und nicht seitlich malen. Heißt: Wenn du triffst, ist nur der vordere Druckpunkt farbig. Von meiner Warhammer-Erfahrung her hätte ich aber die Fensterleiste deckend schwarz angemalt, dann die Farbe auf dem Rumpf abgewischt und nach dem Trocknen den Rumpf so lange trockengebürstet, bis er deckend weiß ist.
Ja klar doch - nee, nee, das tue ich mir dann doch nicht an. Ich habe ja damals schon bei meiner (auf Eis gelegten) QE2 zuviel gekriegt mit der Bohrerei. Das mit dem Beleuchten wäre auch knifflig - bei den Bullaugen ist es ja recht trivial, aber wie macht man das mit den großen Panoramafenstern?
Mit einer Airbrush ginge sicherlich manches schneller, aber irgendwie mag ich die Pinselei. Das hat so etwas Beruhigendes. Manchmal, wenn ich hier in meiner Küche sitze, die Kopfhörer aufgesetzt habe und Musik höre, dann pinsele ich mich in einen richtigen Flow - das würde mir echt fehlen. Wobei ich natürlich zugeben muss: bei so Kleingefudel wie dem Kahn hier ist man eigentlich ständig nur dabei Korrekturarbeiten zu verrichten.



Respekt für die sicher nervenraubende Fensterbemalerei - Es hat sich gelohnt!
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