...erstmal vielen Dank für eure interessanten Beiträge.
Ganz so einfach, wie Michael meint, stellt sich aber die Sache für mich nicht da. Wie
ich ja schon geschrieben habe, möchte ich die Infinity mit einer 0,2er – und 0,4er
Düse betreiben. Die 0,15er Düse kommt also nur in den seltenen Fällen für feinste
Feinarbeiten zum Einsatz. Michael wird vermutlich damit recht haben, wenn er
die 0,3er Düse für den Modellbau als angemessen betrachtet, diese Größe deckt
so ziemlich den gesamten Anwendungsbereich ab. Die Iwata hat eine Düsengröße
von 0,35 mm, also nur 0,05 mm kleiner als die Infinity. Meines Erachtens kein
wirkliches Kriterium zum Kauf der Iwata Eclipse. Warum der Farbzulauf von
besonderer Bedeutung sein sollte ist mir auch unklar. Wie ich schon ausgeführt
habe, ist die Düsenöffnung der Flaschenhals durch den sich die Farbe drängen
muß. Im Gegensatz hierzu ist der Farbzulauf bis zur Düse um ein vielfaches
größer und kann demzufolge auch dort nicht ins Stocken geraten. Voraussetzung
ist selbstverständlich, dass die Farbe entsprechend der Düsenöffnung verdünnt
wurde, was bei einer 0,15er Öffnung mehr Lösungsmittel bedeuten würde. Unverdünnte
Vallejo-Air-Farben machen selbst bei einer 0,2er Düse schon Probleme. Als
Beispiel möchte ich mal anführen, dass ich bei meiner Grafo ein Siebfilter (siehe
Bild)zwischen dem anschraubbaren Farbbehälter und der Pistole gesetzt habe. Der
Filter hat die Aufgabe kleinste Farbbrocken von der Düse fern zu halten, da
diese immer wieder zu Verstopfungen führen. Hier erkaufe ich mir also durch die
Hemmung des Farbflusses eine gefilterte Farbe. Was das Spritzverhalten
betrifft, habe ich keinen Unterschied bemerken können, lediglich die Düse ist
jetzt nicht mehr verstopft und führt nicht mehr zu Aussetzern oder krümeligen
Lackoberflächen. Ich bin mir nicht sicher, ob dem Farbzulauf eine so große
Bedeutung zuzuschreiben ist.