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Sonntag, 29. Dezember 2024, 10:35

Mittlerweile sind die Swivels auch fertig geworden.

Hier der Stand der letzten Bilder ...



... die mit dem Atemproblem ;-)

Für eine einfachere Montage habe ich einfach umgedacht. Schon bei den Geschützen der Constitution habe ich die Schildzapfen vom Rohr gelöst und an der Lafette angedruckt. So konnte ich die Flappen darstellen und zwar in jedem Schwenkwinkel des Rohres und ganz ohne den klassischen oben liegenden Schlitz. Das Rohr hatte dann an der Stelle der Schildzapfen die Aufnahme auf der Unterseite: schön, praktisch und unsichtbar :-)

Das hab ich hier auch angewandt. Der Schildzapfen ist in der Gabel integriert, steift diese beim Druck und vor allem beim Waschen aus, und die Aufnahme wurde unter dem Rohr ausgespart. Jetzt waren nur noch 3 Runden Testdrucke nötig, bis die nötige Toleranz/Freiraum unter dem Rohr gefunden war, dass die Aufnahme leicht und trotzdem mit guter Führung funktioniert. Anmalen erfolgt bei montierter Gabel, sonst passt das nicht mehr. So war die Probemontage dann ohne Verluste innerhalb weniger Augenblicke und vor allem ganz relaxed möglich :-)

Und hier der ganze Bausatz: Der Druckling in seinem Gehäuse, dass beim Druck sicherstellt, dass keine Kleinstteile an der Bodenplatte hängen bleiben, da der Überbau diese "einsammelt". Auch dient es zum Schutz beim Waschen.
Und links davon die Einzelteile und das fertige Teil. Optisch unterscheiden sich die zusammengebauten Teile nicht von den Vorgängermodellen, praktischerweise sind sie aber viel präziser ausgerichtet und erscheinen so aufgeräumter.



Die großen Finger hab ich mir übrigens bei einem griechischen Zyklopen ausgeborgt. Die sind etwas kleiner als die nordafrikanischen. Aber nur ein bisschen.

Lieber Gruß, Daniel
... keine Angst, der will doch nur spielen ...



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Montag, 30. Dezember 2024, 13:05

Mahlzeit!

Die Runengravur auf dem Ring ist leider kaum noch zu erkennen, ist das Altzamonisch?
Ein guter Rat des Vaters an den Sohn:
Halte stets mit allem Maß-mit dem Essen,dem Trinken und dem Arbeiten.Vor allem mit dem Arbeiten.
-Otto von Bismarck

93

Montag, 30. Dezember 2024, 18:04

Das ist wirklich verdammt winzig :respekt:
Im Bau: Le Glorieux 1:150 von Heller
Zum DOWNLOAD für Interessierte der Segelplan der Le Glorieux
Das Opa-Enkel Projekt Thunfischkutter Marina II.

94

Donnerstag, 11. Dezember 2025, 14:31

Holidays are coming, holidays are coming, always the real thing :-)

Einige hatten es auf den Bildern unseres Messebastelns gesehen, ich hatte die Conny dabei, denn tatsächlich da hat sich was getan. War wie Weihnachten und Neujahr zusammen: Die Rüsten und die Finknetzhalter erblicken das Licht der Welt.

Zuerst die letzteren. So ähnlich stellt sich Revell das vor.



Da passen nicht mal Hängematten rein ...



... deshalb mal einige Halter von meiner Vic zweckentfremdet.





Immer noch zu klein. Daher hab ich neue Ätzteile für die Halter gezeichnet, und das Schöne ist, man kann diese gleich im Druck ausprobieren – und bei der Montage merken, dass Druck für solche Teile dann doch zu schwachbrüstig ist. Aber ich konnte klären, dass die Teile wirklich die richtige Größe haben.



Und eingebaut sieht es dann so aus. Passend dazu hatte ich jede Menge Hängematten virtuell gerollt, um das Ergebnis auch dabei abschätzen zu können.





Hier sieht man, dass den Matten eine gehörige Portion Unshipshapnes mitgegeben wurde. Dies dient dazu, einen klinischen Druckeindruck zu verhindern. Die Welle, bei denen die Schwerkraft zwischen den Haltern an den Matten zerrt, hatte ich ja schon bei meinen hangerollten Matten eingesetzt und es hat das Ergebnis viel realistischer erscheinen lassen. Aber so pervers es auch klingt, es ist bedeutend einfacher dafür zu sorgen, dass hangerollte Matten schön einheitlich ausehen, als virtuell erstellten Matten eine gewisse Unruhe beizubringen ;-)
Doch urteilt selbst.





Hier fehlt noch das Netz, aber die Druckstützen sind dafür wahrhaft zu fragil.

Auch die Rundung am Bug wurde vermattet ...



... und das Achterdeck sowieso. Hier ein Ablauf von hinten nach vorne.









Die Rüsteisen habe ich aus meiner Victory kanibalisiert. Bis auf das untere Preventerglied waren alle benötigten Längen vorrätig, war halt viel Verschnitt dabei. Aber anhand dieses Versuchsaufbaus konnte ich die Längen überprüfen. Auch die Rüstbretter wurden ersetzt.

Vorrüste





Hauptrüste





Kreuzmastrüste



Enjoy :-)

DAniel
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95

Dienstag, 13. Januar 2026, 14:17

Das Christkind war vor Weihnachten sehr gut gelaunt und hat mir die ersten Muster der Rüsten und Finknetze für meine Constitution geliefert *vorfreudehüpf*





Und endlich war auch ein kleiner zeitlicher Slot um das anzubasteln :-)

Also Popkorn und Bier raus, X-Files in den DVD-Player und mit Freude hinan ans Werk!

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96

Mittwoch, 14. Januar 2026, 11:46

Aber erst mal war Aufräumen angesagt. Der Bausatz hatte sehr gelitten, wurde halt immer schnell-schnell unter Zeitdruck bebaut, von einer auf die andere Stelle geschubst und war auch sonst ja nicht das geliebte Musterkind. Tut mir ja leid. Echt! Sogar echt-echt!

Zuerst musste mal der alte Kupfertest runter. Hält bombig das Zeug. Dummerweise war drunter grundiert - mach ich ja normalerweise nicht - und auch viel Aceton konnte nicht verhindern, dass die Farbe stellenweise mit abging. Konnte ich aber unauffällig egalisieren. Aber es läuft schon mal unter Rückbau, das passt in dafis Gesamtkunstwerk ;-)



Dann flogen die selbstgedruckte Finknetzhalterdummys in hohem Bogen durch den Arbeitsraum und die am Rumpf mitangespritzen unteren Glieder der Rüsteisen wurden mit dem Skalpell abgeschabt und überzählige Löcher mit einem Stopfen geschlossen.



Für die Riesenlücken der Bausatzfinknetzhalter gab es passende Polysterolstopfen, die mit viel UHU-Plast weich gemacht und dann mit der Zange in die Lücke gepresst wurden.



Die Hölzer an der Schiffsseite für die Großhals wurde auch abgeschliffen, mit der Laubsäge aufgesägt, mit einer Rolle versehen und eingekürzt, damit sie unter die neuen Rüstbretter passen.







Auch innen war ganz schön Nachholbedarf. Knie spritzen und einkleben.



Dort wo Schotts sind habe ich die Arme der Einfachheit halber abgetrennt.



Danach gab es wie üblich etwas verdünnte Tusche um Ecken und Schrauenköpfe zu betonen.



Und dann sah das schon viel wohnlicher aus.











XXXDAn
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97

Mittwoch, 14. Januar 2026, 14:30

Nach Spiel sieht es nicht aus , es ist harte Atbeit , wenn man ein Modell so exakt erstellt !
Hochachtung für diesen Modellbau !
LG Jürgen

98

Mittwoch, 14. Januar 2026, 19:11

Danke Jürgen!

Da hatte ich doch glatt die wohnlichen Bilder vergessen. Macht nix, hier sinnse :-)











Als nächstes war die Innenseite der Schanz dran. Hierfür sind hauchdünne gedruckte Scheibchen vorgesehen, die die charakteristische Nagelung aufweisen. Zuerst den Untergrund einebenen, dabei hilft ein mit Sandpapier beklebtes Klötzchen.



Dann die neuen Scheibchen eingeklebt und angepresst ...



... und in der Breite verschliffen. Damei immer nur auf Zug nach außen, damit nichts splittert.





Mit viel Zuspruch konnte ich auch die alten Nagelbretter davon überzeugen, verwendet zu werden. Tja man bekommt bei dem Bausatz tatsächlich lang anhaltenden Bastelspaß, da wirklich alles zu schleifen und zu entgraten ist ...

Hier einige Male mit Vergleich vorher-nachher.













XXXDAn
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99

Donnerstag, 15. Januar 2026, 09:17

Und jetzt kam der Teil auf den ich mich am meisten gefreut habe: sofort wurde es wieder span(n)end, die alten Testrüsten mussten runter!



Und wie vor Jahrhunderten auch trennte das Feuer die Eisenteile vom Rest und reinigte sie von Klebstoffresten. Ich fauler Sack wollte halt die Nadelkopfbolzen retten, das dauert halt immer bis die fertig sind.


Und da lagen sie nun bereit, neue Rüstbretter und -eisen :-)







Viel Aufwand war es, die Klebestellen der Rüstbretter sauber zu versäubern, da das Modell schon ca. 5 Vorgängerversionen inkl. der Originalrüstbretter eingeklebt bekommen hatte :-O



Als alles sauber war und passte kam die neuem Bretter an den Platz und ein horizotaler Anschlag half beim Ausrichten ...



... und wenn auch nur minimal sichtbar, die druckbedingten Stufungen an der Kante wurden überschliffen ...



... Innenkante und Anschlüsse versäubert ...



... und Farbe aus den Löchern für die Eisen mit einem Laubsägeblatt freigeräumt.



Und dann ging es los, das Raustrennen der Ätzteil-Eisen, aufbiegen der Augen, Einpassen der Juffern, das Längeeinstellen der Glieder und das Verbolzen an der Bordwand. Genauso wie im großen Original.

Was raus kam war dann doch ganz brauchbar, die neuen Teile passen wunderbar. An einigen Stellen hab ich die weißen Stöppel absichtlich stehen lassen, um zu zeigen, dass die bausatzseitigen Löcher manchmal suboptimal platziert waren.





















Ist doch ganz hübsch, hier noch ein Ausschnitt als Close Up, einfach weil man es kann ;-)



Und demnächst geht es an die Finknetzhalter.

XXXDAn
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100

Montag, 19. Januar 2026, 12:35

Dann kamen die Finknetzhalter an die Reihe. Die Befestigungslöcher im Bereich der Gangway hatte ich ja zugestopft, deswegen mussten neue her.

Entweder mit der Resinsäge zwei Schnitte knapp nebeneinander ...



... und dann mit dem Skalpell ausräumen, oder wenn vorhanden mit einem 0,4 mm breiten Laubsägeblatt .



Ich nehme dann immer ein Stück vom Ätzrahmen um das Loch zu prüfen.



Das Einkleben war dann nur noch Formsache. Die beiden Leittaue für die Netze habe ich auch eingefzogen und die vorbereiteten Hängemattendrucke dazu eingesetzt.

























Lustig ist dann auch der Bug: Das Runde (Hängematte) muss in das Eckige (Seilverspannung).



XXXDAn
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101

Dienstag, 20. Januar 2026, 09:25

Irgendwann fiel mir am Modell auf, dass die Rüstbretter keine Stützen haben. Kenn ich so zeitgenössisch nicht, nur vom Museumsschiff und aus dem Marquardt. Deswegen kurze Nachrüstung als Diskussionsgrundlage.










Als nächstes habe ich mal Dummy-Finknetze eingesetzt. Nur mal so zum Sehen. Die Richtigen kommen dann erst, wenn das Wetterdeck eingebaut ist. Sind einfach zu empfindlich die Dinger. Aber hat sich gelohnt, denn wieder ändert sich die Seitenansicht.

















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102

Mittwoch, 21. Januar 2026, 08:54

Und dann kamen die Hängematten selber dran, Farbe abzubekommen :-)

Vorher hatte ich noch in den Druckdaten die Positionen der Finknetzhalter und dem daraus resultierenden Durchhängen angepast und den Neudruck händisch den Feinschliff gegeben, damit die Hängematten ohne größere Spalte zum Schandeckel in die Halter passen.

Erster Schritt zur Farbe war eine weiße Spraygrundierung und danach mit einem abgetönten Weiß eingepinselt um eine einheitliche Grundfarbe herzustellen. Wie vorher beschrieben ging ja einiger Aufwand dahinein, dass die Matten eine natürliche Unordnung bekommen haben, um nicht nach sterilen Druckteilen auszusehen. Die Bemalung muss diesen Schritt natürlich noch unterstützen.

Im nächsten Schritt bekam jede Matte ihre individuelle Färbung. Auf der nassen Palette die Farbe immer wieder frisch abgemischt und die Farbnuancen gut verteilt. In Zeiten vor Ariel, bei nicht genügend Süßwasser zum Waschen mit Seife, viel Teer und anderen Schmutzlieferanten nehme ich an, dass die Farbe eher einem gräulichen Naturton glich, jede Rolle eine andere Farbe, wie die Taue ja auch.



Im letzten Schritt habe ich mit einigen Washes mit Tinte die Struktur wieder hervorgehoben und den Rollen Tiefe und Leben zurückgegeben. Sieht im Makro mehr aus, als es das nackte Auge empfindet. Zusätzlich kommen ja noch die Finknetze davor, was auch noch mal dazu beiträgt, dass die Farbschattierungen ihre Nuancen verlieren.









XXXDAn
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Montag, 9. Februar 2026, 10:01

Irgendwie müssen ja später Schoten und Halsen binnenbords kommen, deswegen sollte ich die Durchgänge auf das Batteriedeck mit ihren Rollen vorbereiten, geht ja nachher schwerer, wenn das Wetterdeck mal drauf ist. Deswegen nebenan ein Recherchefaden zu den besagten Tauen.
https://www.segelschiffsmodellbau.com/t1…-Fregatten.html

Am Anfang meiner Recherche hatte ich quasi zum Eingrooven die Kabinenkonstellation nach Marquardt gebaut, der eine sehr freie Interpretation mit den Elementen der klassischen englischen Fregatten und dem Museumsschiff bietet. Hier ein kleiner Reminder von 2023.











War ja auf alle Fälle schon mal besser als die Bausatzteile ;-)

Genaue Informationen zur Kabine der Constitution um 1812 oder früher scheint es (noch) nicht zu geben. Das was am nächsten kommt ist der Plan der USS United States von ca. 1820. Wenn man diesen mit anderen Plänen vergleicht scheint ein Merkmal der frühen amerikanischen Schiffe das runde Schott der Aft-Cabin zu sein. Dieser Bogen stimmt ziemlich mit dem Bogen einer kurzen Pinne überein, die ja als Notpinne auf diesem Deck einsteckbar ist. Hier die Quelle dazu, Zeichner war der Segelmacher Charles Ware.



Insgesamt eine interesssante Anordnung, die Lust auf Ausprobieren gibt. Denn man muss hier beachten, dass diese Zeichnung keine exakte technische Zeichnung darstellt sondern mehr eine Prinzipzeichnung. Also ausprobieren und Anpassen ist angesagt. Auch in Verbindung mit den Gegebenheiten des Bausatzes und der historischen Quellen der Constitution , vor allem dem Hull-Modell.

Die Marquardtteile konnten schnell ummodelliert werden, doch nach der ersten Passung kam ich auf die tolle Idee, das Wetterdeck nochmals auf Probe einzupassen und ein lautes "SCHEIXX" hallte durch das Haus, denn ich hatte komplett vergessen, wie stark sich der Rumpf durch das Einkleben der Innenaufdopplung verzogen hatte ...



4 Millimeter! Dann passt die programmierte Breite der beiden Schotts natürlich nie und nimmer nicht, wie ein Bayer sagen würde.

Also zwei Holzleisten mittels Gewindestangen als Argument gegenüber der Bordwand verwendet, sich doch bitte gefälligst in Form zu bewegen.





Mit zwei eingepassten Schaschlikspießen konnte ich jetzt auch das korrekte Innenmaß nehmen.

Um sicher zu sein, das das passt - sowohl maßtechnisch wie auch vom Layout - wurden Heckspiegel und Hackbord eingepasst und es passt!









Und in der Mitte der Rundung sieht man, dass dort 2 mm zu viel sind, aber der Rest sieht doch schon ganz ansehlich aus :-)

Also zurück an die Einsen und Nullen um die Daten zu ändern.

XXXDAn
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Donnerstag, 12. Februar 2026, 07:34

Ein weiteres Thema sind die Niedergänge. Im Gundeck musste ein guter Kompromiss der verschiedenen Quellen gefunden werden, Hauptluke ist relativ einfach, vordere und achtere Ladeluken von der Position auch, die Größen habe ich auf das Spardeck angepasst. Bleiben noch die anderen Niedergänge im Bug und Heck, vor allem im Heck hat dieser Niedergang Auswirkung auf den Pantry.



Wenn man das Spardeck auflegt, ergeben sich einige lustige Details: Die Hauptluke hat einen Decksbalken des Spardecks in der Mitte und die vordere Luke ist halb abgedeckt. Macht das Laden nicht unbedingt einfacher. Dementsprechend werde ich die Decksbalken etwas versetzen. Im Ware-Plan geht auch die Öffnung bedeutend weiter nach vorne, so werde ich diese wahrscheinlich dementsprechend noch weiter öffnen.



Der Bausatz enthält ja Treppen. Mit viel Mühe und schleifen bekommt man die bestimmt hin, der Versuch liegt da. Aber lieber neue Treppen, die können dann auch eine angepasste Breite haben.



Stellprobe im Bereich der Hauptluke ...



.... und der vorderen Luke mit ihrer gegenläufigen Konstellation. Durch Öffnen des Spardecks bekommen die seitlichen Leitern auch eine logischere Position.





Im Bereich des Bugspriets sah für mich die seitlichen Begrenzungen der Jagdpforte immer etwas komisch aus. Bis ich das Bausatzteil gefunden hab, das die Sache aber nicht besser machte. Deswegen eine eigene saubere Verblendung eingeklebt ...



... und versäubert.



Auch die Gräting vorne ist recht grottig. Da man aber nach Einbau kaum noch etwas sieht, versuche ich es mit dem Notbehelf, die Struktur so weit dünner zu schleifen, dass die quadratischen Löcher wieder scharf aussehen. Könnte so gehen, denke ich.



Es ist immer wieder erstaunlich die beiden Gesichter dieses Bausatzes: Ein wunderbarer Rumpf und der ganze Rest sieht grottig aus, wie schnell und billig hingerotzt - fast wie das historische Hull-Modell, das die MAnnschaft 1812 noch schnell fertig geklöppelt hat, um es dem scheidenden Kapitän Hull als Geschenk zu geben. ;-)

XXXDAn
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