Im nächsten Schritt wurden die Anschlussleitungen zum Instrumentenpanel verlegt.
Auf der rechten Seite in Fahrtrichtung verlaufen die Leitungen für Drehzahlmesser, Benzindruck im Einspritzsystem sowie Öldruck.
Die Leitung für die Drehzahl ist eine 1 mm starke Gummischnur.
Für die Druckleitungen habe ich einen Gummischlauch von MFH (P-975) verwendet, da dieser dem Original sehr genau entspricht.
Auf der linken Seite befinden sich die Leitungen für Öl- und Wassertemperatur (0,35 mm Draht) sowie die Anschlüsse der Öldruckwarnleuchte.
Nächster Schritt waren Lenksäule, Lenkgetriebe und die seitlichen Montageplatten.
Diese habe ich ja schon zu einen früheren Zeitpunkt gemacht.
Hier haben noch ein paar kleine Details gefehlt.
Bei den seitlichen Montageplatten wurden die Schrauben und der Sicherungsdraht hinzugefügt.
Beim Lenkgetriebe wurden ebenfalls die fehlenden Schrauben und Muttern hinzugefügt (alle on Autograph).
Danach wurden die Teile einem leichten Wash unterzogen und eingebaut.
Im Gegensatz zur ursprünglichen Ausführung der Lenkung im Bausatz, ist das Modell dem Original, Dank der durchgeführten Anpassungen, jetzt sehr nahe.
Nächster Bauabschnitt war der vordere Stahlbügel mit dem Windblech. Diesen habe ich ja schon vorher mit Schweißnähten versehen und lackiert.
Ich habe dann aber beschlossen, die im Bausatz vorhandenen Nieten sowie die Erhöhung für das Typenschild zu entfernen. Das Windblech wurde neu gefertigt und mit gedruckten Nieten detailliert.
Auf der Rückseite des Windblechs befindet sich beim Original ein Feuersensor. Ein baugleicher Sensor ist im Motor verbaut.
Diesen hat Ferrari seit dem Unfall von Niki Lauda auf dem Nürburgring als Sicherheit bei den Rennwagen verbaut. Sollte der Fahrer ohnmächtig sein, löst der Sensor im Brandfall automatisch das Löschsystem aus.
Da dieses Detail im Bausatz fehlt, wurde der Sensor samt Halterung aus ABS ergänzt.
Alle Bauteile wurden anschließend lackiert. Das Typenschild wurde auf Spezialpapier gedruckt und aufgeklebt.
Um den Detailgrad beim Typenschild zu erhöhen wurden noch die Nietköpfe hinzugefügt. Hierfür wurden Ätzteile von Top Studio verwendet.
Hier das fertige Bauteil vor dem Wash
Zur Montage des Windblechs wurden anstelle der im Bausatz vorgesehenen Kreuzschlitzschrauben angepasste Innensechskantschrauben verwendet, um dem Original näher zu kommen.
Danach wurden sämtliche Leitungen final positioniert. Zur weiteren Detaillierung kamen Kabelbinder von MFH und Stecker von Top Studio zum Einsatz. Danach folgte die Montage des Lenkrads inklusive der Verkabelung für den Kill-Switch.
Mit Ausnahme des Kabelbaums, der nach hinten zum Motor führt, ist dieser Bereich damit abgeschlossen.
Das war’s für heute. Beim nächsten Mal gehts mit dem vorderen Stabi und der vorderen Fahrwerksaufhängung weiter.
Bis bald
Euer Ferarifan