Hallo Harald,
ich möchte gern deine technischen Fragen beantworten.
Ich werde sie in drei Themen unterteilen und so bearbeiten.
1. „Layer”:
Folgende Parameter habe ich für die äußeren Elemente angewendet: Schichtdicke 0,05–0,04 mm, AA-Level 4.
Ich bin sicher, du verstehst das, aber für alle Interessierten: AA steht für Anti-Aliasing. Die Theorie ist
hier und
hier sehr gut demonstriert.
2. „Slicer, Drucker, Resin“: Chitubox (kostenfrei) v1.2.1, ELEGOO Saturn 4 Ultra, Resin – Standard 2.0, gemischt mit 8k. Andere wollte ich immer ausprobieren, aber ich bin noch nie dazu gekommen.
3. „Pickelspuren”
Hierzu kann ich nur aus eigener Erfahrung sprechen. Und so groß ist es nicht, ich habe „nur” mit zwei Resinprojekten zu tun. Ich bin immer noch dabei zu testen und zu probieren. Die Vorgehensweise, die ich bevorzuge, basiert auf ein paar Regeln. Erstens muss alles nachbearbeitet werden. Um den Aufwand zu minimieren, versuche ich, die Rückseiten nach unten zu orientieren und die Stützer auf die „flachen” Seiten des Bautals zu bringen. Das macht die Nachbearbeitung einfacher. Seit kurzem nutze ich nur leichte Stützer (Light Supports).

Die „Pickel” sind immer da. Bei komplexen Oberflächen gelingt es mir, sie mit einem scharfen Skalpell fast ohne sichtbare Spuren einzeln zu entfernen. Das ist meine Alternative zum Schleifen usw. Ich habe vor, die Nachbearbeitung mit flüssigem Resin zu testen. Das Objekt ist dafür da.