: die hießen All-Weather Phaetons und hatten Seitenscheiben, die bei Schönwetter einfach runtergekurbelt wurden – so was werden wir bei der #4 des Projekts mal sehen.
... Umgerechnet heißt das: das Auto kostete etwa 4-5 Jahresdurchschnittseinkommen. Mit dem aktuellen Wert für Deutschland wären das etwa 120-150.000 Euro. Insofern hatte ich den Wert in meinem ersten Baubericht etwas überschätzt. Damals gab’s aber eine Gallone Sprit (3,8 L) auch noch für 10 Cent. Mit derselben Umrechnung wie oben wären das heute 50 Euro-Cent pro Liter….
. Auf den frühesten Bildern, die ich von dem Motor kenne, fehlt sogar dieses Hörnchen, und so gingen die ersten wohl auch in die Auslieferung. Das Hörnchen wurde erst im Laufe des Jahres 1930 nachgerüstet, nachdem sich die ersten Chauffeure darüber beschwert hatten, dass der Motor bei Regen anfängt zu spotzen – No-Go bei einem 10.000-Dollar-Auto. Bei dem Gespucke hätt’s ja den Herrschaften im Fond die Zigarrenasche auf die Kaschmiranzüge rieseln können…
Es stellte sich raus, dass da Gischtwassernebel mit angesaugt wurde. Dagegen wurde dann das Ansaughörnchen installiert, damit die Feuchtigkeit abtropft, bevor sie in den Vergaser geht.
Der Schriftzug war beim besten Willen nicht herauszuarbeiten, so klein ist der. Die Buchstabenlinien sind so fein, dass sie schon in der ersten Farbschicht fast völlig verschwinden. Das ist alles so liebevoll gemacht, dass ich mir die Mühe machen werde, noch Spritleitungen, ein Gasgestänge und die ganzen Vakuumabführungen zu basteln, die vom Ansaugtrakt weggingen und sämtlich sehr hübsch verchromt waren.
Ich lass das jetzt so, ausser mir und Euch weiss es ja keiner
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. In den Sprittank passten 95 L (25 gal), so daß die Reichweite irgendwo zwischen 250 und 350 km gelegen haben dürfte.
Je mehr Zylinder, um so dichter folgten die Takte aufeinander, um so ruhiger war der Lauf. Beim V16 war alle 45° ein Zylinder im Arbeitstakt. Gewichtiger aber noch war der zweite Grund: in den Zwanzigern und frühen Dreißigern konnte man weder die Kurbelwellenlager, noch die Pleuel präzise genug fertigen, um das berüchtigte Hochdrehzahlklopfen zu verhindern. Die Motoren waren also, genau genommen, nicht dauerhaft hochdrehzahlfest – das dürfte einer der Gründe sein, warum kaum einer dieser alten Motoren seine Nennleistung über 3500 U/min rausbringt. Um eine akzeptable Motorleistung rauszubringen, musste man also die Zahl der Zylinder vervielfachen. Während der Dreißiger wurden die Fertigungstechniken präziser, und damit entfiel eigentlich die Notwendigkeit für solche Vielzylindermonster. 1935 schon war der 452er V16 technisch ziemlich überholt. Trotzdem versuchte Cadillac einen zweiten Anlauf und entwickelte den Motor 1938 neu: mit 135° Zylinderwinkel, seitlich stehenden Ventilen (Flathead) und 185 PS. Hat aber auch nichts mehr geholfen: von 1938 bis zum Serienende 1940 verließen gerade noch 514 V16er das Werk. Aber das ist eine ganz andere Geschichte….
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Genauso wie an Deinen wundervollen Bauberichten.


Wie hoch habt ihr eigentlich den Login-Timeout gesetzt? Vielleicht sollte ich einfach aufhören, mein endloses Geschwätz direkt in das Formular zu hacken….
, denn dieses Jahr werde ich wohl keine berichtenswerten Fortschritte mehr machen….
. Nachdem ich’s dann richtig gesetzt hatte, hab ich eben das Loch benutzt, um unten um das Schauglas rum diesen kleinen Drahtkäfig zu bauen, der auf dem Original zu sehen ist.
Mist…ich hab nen schwarzen Klecks auf den Verteiler gemacht….
....richtig: den Ölfilteraufbau. Ok, das hol‘ ich dann nächstes Jahr nach.
Und sauft nicht so viel morgen abend….
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. Mach weiter so!
....hoffentlich hab ich mir da jetzt nix kaputtgemacht. Außerdem hab ich ein paar Chromteile montagefertig gemacht. Also nix wirklich knipstaugliches.
Dafür hab ich zwei Türgriffe der Italeri-Kits wiedergefunden, die mir mal runtergeflogen waren. Die steckten kopfüber im Teppich – obwohl ich da mittlerweile etliche Male drübergesaugt hatte. Hilft mir jetzt aber grad nicht weiter. Manchmal hab ich das Gefühl, dieses Kleinzeug verschwindet in irgendwelchen Wurmlöchern im Universum und kommt Monate später durch das nächste Wurmloch wieder zurück….

. Hab danach noch den zweiten Farbton auf die Karo gesprüht - wieder das übliche, wenn auch nicht ganz so schlimm. Auf dem Phaeton seh ich jetzt zu, dass ich das irgendwie hinbekomm', aber für den Town Brougham wird definitiv farblich auf Revell umgeplant. Kotzdonner!
Gottseidank hab ich Gerd die zwei 16er von seinem Schrottplatz als Teileträger abschwatzen können – da dürften genug Räder dran sein.
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Und sehr einfach zu verarbeiten.das mit der Bremsflüssigkeit könnte eventuell der Fehler gewesen sein.Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Bremsflüssigkeit das Plastik anweicht, und wenn das Zeug dann hinterher wieder fester wird, dann wird es auch brüchig.
Zitat
Mit Dowanol passiert Dir sowas nicht so schnell. Überleg Dir doch mal, neben den Farben auch auf eine andere Entlackung umzusteigen.
. Als ich damals das erste Mal den Brassel mit der Town Car-Karosse hatte, hab ich mir hier im Forum das rausgepickt, was ich sowieso verfügbar hatte - DOT4 halt. Bis ich dann hätte umsteigen können, hatte ich die Alternative schon ausgespeichert. Lange Rede kurzer Sinn: DU hattest recht und ICH bin vergesslich.
By the way: Tamiya ist in Ordnung, aber was spräche gegen Vallejo-Farben? Riesengroße Farbpalette, mit Rottönen bis zum Umfallen Und sehr einfach zu verarbeiten.
). So fiel die Entscheidung für Tamiya und ob bei Vallejo der richtige Rotton dabei ist, kann ich anhand der Farbkarte nicht wirklich beurteilen. Mein Monitor ist nicht kalibriert und deren Farbkarten sind es glaub ich auch nicht - das was hinterher ankam, sah auf jeden Fall immer anders aus als auf den Karten - ausser bei schwarz und weiss
. Also muss ich eh mischen, wenn ich sicher sein will, und da fiel die Entscheidung auf Tamiya - s.o.. Jetzt muss ich mir nur noch ausdenken, was ich da ineinander pansche. Ich hab irgendwo im Netz ne Übersetzungstabelle gefunden, wonach man sowas wie Crimson aus irgendeinem Vallejo-Rot und irgendeinem Vallejo-Grün mischen kann - hä??? Das scheint mir nicht logisch. Bin mal gespannt, was zum Schluss rauskommt
Gefährlich ist`s den Leu zu wecken, vergänglich ist des Tiger`s Zahn.
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….ich glaub‘ ich hol den Krempel besser selber ab…
), hab ich mir ein paar Gedanken darüber gemacht, wie ich Langeweile vermeiden könnte. Letztendlich kam der Schlüssel im wahrsten Sinne des Wortes aus Matzes Beitrag zum Zündschlüssel: „Vielleicht legst Du ja noch einen Ersatzzündschlüssel auf den Sitz, aber natürlich mit der korrekten Zahnung “…
Und das Gebrösel hier gehört auch noch dazu…
Und zack – das zweite DOT4-Bad für diesen Baubericht.
„Hood May Also Be Folded“ – aha! Sollbruchstellen, damit man die Haube auch aufgeklappt machen kann!
Ganz weg geht das natürlich nicht mehr, aber jetzt fällt es nicht mehr so auf.
– ich hab noch nie ein komplett montiertes Auto geschlachtet. Ich hab ihn auch gleich wieder in einem Karton verschwinden lassen – das Elend kann ja keiner mit ansehen….
Ehrlich gesagt – ich glaub das war blöd und gibt noch nen ganz schönen Kampf.
Na ja.
Das war ein Mordsgefummel jetzt, bis die Wannenteile richtig saßen. Das ist karossengefährdend – die Dinger müssen dann über die obere Türkante verklebt werden, da hat man schnell mal was auf den Lack geschmiert. Hätte das ganze noch zusammengehangen, hätte man es wahrscheinlich erst auf die Bodengruppe kleben und dann den Body drüberstülpen können. Na ja, zu spät. Letztlich war das Zeug dann doch drin.
, die Abschlussleiste am Modell ist überpudert – nächstes Mal mach ich die nach dem Beflocken selber nach.
Nächste Etappe wird aber erstmal die Haube.
und passt einwandfrei zu diesem Fahrzeug.
Hat jemand noch ne bessere Idee?
Alcladisiert sah das ja noch ganz gut aus…
also zeig ich’s gar nicht erst.
Was so’n Makro alles rausbringt….ich glaub‘, ich muss da nochmal wischen.
War letztendlich fummeliger als ich dachte. Also her mit dem 0.45-mm-Nickel-Neusilberdraht. Das Antriebsrohr um die „Zahnstange“ über die Kotflügelkante raus verlängern war ja noch einfach….
Also musste ich wieder ein Teil aus Gerds Teileträgern implantieren.
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Zitat
…aber nach dem Abziehen des Tapes musste ich doch noch viel korrigieren.
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