... die ich bisher gebaut habe.
Wie kommt man auf die irrsinnige Idee, Spardosen aus Knete zu bauen? Nachdem ich schon etliche Figuren, Autos und Flugzeuge realisiert hatte, meinte die beste Ehefrau von allen, ich solle mal "was Richtiges" bauen.
Ihr schwebte ein zur Fliegenpilzspardose gepimptes Nuß-Nougatcremeglas vor. Eben jenes hat aber einen Plastikdeckel mit Patentverschluß, der beim Härten der Modelliermasse bei 110°C schlicht schmilzt.
Blechdeckel von anderen Konservengläsern passen nicht, also starb das Projekt, bevor ich es beginnen konnte. Denkste.
Habe ich halt ein Behältnis selbst gebaut .
Besuch von den Eltern. Vaters Lebensgefährtin sieht die Spardose und kriegt das Habenwill-Syndrom.
Also habe ich Nummer 2 gebaut .
Wenn die Lebensgefährtin meines Vaters ...., dann will meine Schwiegermama auch.
Numero 3 .
Nunmehr trug mir meine Frau an, ein viertes Fliegenpilzhäuschen als Geschenk für ihre Schwester zu bauen. Noch eins? Das wird ja langweilig. Nein, nicht noch eins. Ist ja auch keine Herausforderung mehr.
Aber eine Spardose muß her! Also auf zu neuen Ufern! Wie wäre es mit
Großmutters altem Häuschen , vielleicht ein bisschen größer?
Das Häuschen ist 23 cm lang, 21 cm breit, knapp 25 cm hoch und wiegt knapp 2,4 kg.
Genug Text, die Fotos.
Die Tür zum Ausräumen der dicken Kohle.
Der Geldeinwurfschornstein.
Details. Das Muster in den Gardinen entsteht durch Lufteinschlüsse, die sich beim Kneten nie ganz vermeiden lassen und bei Transparentfimo kreisrunde Bläschen bilden.
Noch ein paar Vergleichsfotos mit anderen Projekten.
Mein Schmiermaxe Theo meinte, daß das Häuschen ja gar nicht sooo groß ist.
Vorab vielen Dank für Euer Interesse!
VG Thomas