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Freitag, 4. Dezember 2015, 09:27

Vollschiff Preußen

Zitat

Das Leben ist ein Schiffsuntergang, vergesse nur nicht im Rettungsboot zu singen! Charles Darwin
Moin Moin aus Flensburg. Ich bin ein neuer hier und werde mich euch anschließen :-) Ich habe mich auf Segelschiffe aller Arten spezialisiert.

Ich baue nunmehr seit 15 Jahren an den verschiedensten Schiffen rum und beginne nun den Bau der Preußen von Heller 1-150.

Mein Vorteil ist, das ich noch einen kompletten Bausatz ohne Rumpf und Masten von der Pamir habe. So kann ich die Preußen

mit den Sachen ergänzen die im Maßstab anders ausfallen. Hierbei werde ich die Relings, Spannschrauben und Blöcke verwenden und

habe so ein reiches Ersatzteillager! Ich habe nun den Rumpf zusammen geklebt und das Deck bemalt. Hier schon der erste Tipp. Viele

zeichnen die Kalfatnähte mit Bleistift etc aus. Ich hab jedoch ein Skalpell verwendet und vorsichtig "Nachgeritzt" So wird die Kontur

"Dunkler" . Fotos folgen. An Erfahrungsaustausch mit euch bin ich sehr interessiert!! Herzliche Grüße Hark ps. da ich ein reiches

Ersatzteillager habe, bin ich gerne bereit "in Not" zu helfen. Dies richtet sich nur an Segelschiffbauer :-)

Beiträge: 1 225

Realname: Dirk Wörner

Wohnort: Harsewinkel

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Freitag, 4. Dezember 2015, 09:57

Hi.... :wink:

Na... da bin ich aber dabei und stelle mir einen Stuhl in die erste Zuschauerreihe. Sehr Interessantes Projekt.... uuuuund viel zu tun. Wünsche dir gutes gelingen bei der Preußen und hoffe auf Bilder.

Gruß, Dirk. :ok:

Beiträge: 3 502

Realname: Gustav Stefan

Wohnort: Groß Enzersdorf, Österreich

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Freitag, 4. Dezember 2015, 13:07

Hallo und Willkommen im Schiffsforum Bauberichte

Ich werde mich hiermit auch unter die Beobachter gesellen! :ahoi:

Ich würde es auch nett finden, wenn Du uns Deinen Namen verrätst...ist eben dann persönlicher als bloß "Hallo" oder "Hi" zu schreiben.

Wünsche Dir ein gutes Gelingen

Gruß,

Gustav
Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der
Ausführung die Kunst! Wobei die
Schönheit liegt im Auge des Betrachters…


Im Bau: U-505 Revell 1:72

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Sonntag, 6. Dezember 2015, 10:21

Ach Mensch hab ich ganz vergessen. Mein Name ist Hark-Hendrik. Wundert euch nicht über den Namen,

Ich komme aus einer Fischerfamilie. Mit Fotos reinstellen muss ich mich noch rein fuchsen...Bin nicht

so der Pc Typ. Heute beginne ich das Deck zu verkleben und Aufbauten zusammen bauen. beste grüße

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Sonntag, 6. Dezember 2015, 10:35

Dann grüße ich am besten mit MOIN

Waren die Rumpfhälften auch so verzogen wie bei meiner ?

mit fünfmastertollfindenden Grüßen
Frank

Beiträge: 735

Realname: Peter Justus

Wohnort: Wilnsdorf / Siegerland

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Sonntag, 6. Dezember 2015, 11:50

Ui, die Heller´sche Preußen... :sabber:

Wenn die Herren nichts dagegen haben, geselle ich mich mal dazu.
Das Schächtelchen liegt bei mir auch noch...

Und Hark-Hendrik, herzlich willkommen hier, ist wirklich schön und macht Spaß mit all den Verrückten... ;)

Peter :ok:

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Sonntag, 31. Januar 2016, 11:04

Frage zu Reffbänsel bzgl. des Fünfmastvollschiffs Preussen

Hallo zusammen,



folgenden Beitrag habe ich vom Forum "Rund um den Schiffsmodellbau / Wissenswertes zum Modell des Fünfmastvollschiffs Preussen" nochmal
hier reinkopiert, da dieses Forum nach meinem Eindruck viel mehr genutzt wird, doch nun zu meinem Anliegen:
Ich grübele zur Zeit an Details bzgl. der Preussen und wende mich an Euch, vielleicht gibt es jemand der mir helfen kann.

Nirgendwo kann man auf Bildern Reffbänsel bei der Preussen sehen, gab es
keine oder wurden diese bei den Bildern aus Vereinfachungsgründen

einfach weggelassen ? Im Allgemeinen gab es bei Segelschiffen Reffbänsel
in 2 Reihen im oberen Teil des Segels für alle unteren Segeln wie Fock,
Großsegel, Kreuzsegel sowie Reffbänsel in 1er Reihe im oberen Teil des
Segels für alle Vor-Groß- und Kreuz-Obermarssegel. Bei der Preussen
könnten in Anbetracht der gigantischen Ausmaße noch Reffbänsel in 1er
Reihe für Vor-, Groß-, und Kreuz-Oberbramsegel hinzugekommen sein. Auf
nachfolgendem Link gibt es eine Abbildung der Preussen, wo man solches
vermuten könnte. Nach Aufruf des Linkes muss man ein bischen nach unten
scrollen.



Meinen Dank im Voraus für eure Recherche.



:)



https://images.google.de/imgres?imgurl=h…4yAEQrQMIzQEwQw

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Sonntag, 31. Januar 2016, 11:41

https://images.google.de/imgres?imgurl=h…XQdCxUQrQMIHjAA

Man wollte, man hätte solche Fotos von Schiffen des 17. und 18. Jahrhunderts. Viele Diskussionen müssten dann nicht geführt werden, und man hätte mehr Zeit zum Bauen.

Und noch eines: Bauberichte ohne Fotos sind wie Currywurst ohne Wurst. Und ohne Curry.

Schmidt
Restaurierung eines Werftmodells aus dem Jahre 1912 jetzt als Webseite: http://kaiserfranzjoseph.de/
Über das Bemalen mit Humbrol- und Ölfarben: http://www.wettringer-modellbauforum.de/…9193#post739193

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Sonntag, 31. Januar 2016, 13:43

Hallo,
wenn ich diesbezüglich etwas vorweisen kann, werde ich selbstverständlich die Currywurst nachliefern, wenn möglich auch mit Curry...

Gruß

Erwin

Beiträge: 44

Wohnort: Von drauß´,vom Walde komm ich her !

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10

Sonntag, 28. Februar 2016, 22:20

Tach, Erwin und Hark-Hendrik.

>Nirgendwo kann man auf Bildern Reffbänsel bei der Preussen sehen, gab es
keine oder wurden diese bei den Bildern aus Vereinfachungsgründen einfach weggelassen ?<

Doch, diese Bilder gibt es, sowohl im "Laas" als Typzeichnung für die großen, modernen Viermaster als auch im Netz:
Guck hier :

https://images.google.de/imgres?imgurl=h…XQdCxUQrQMIHjAA

Du siehst bei allen fünf Untersegeln und allen fünf Obermarsen eine ( 1! ) Aufdoppelung in etwa 1/3 der Segeltiefe, vom Jackstag zum Segelfuß gerechnet, mit der dazu gehörenden Reihe von Reffbändseln. Was der Maler Wunsch dort

https://matthiaswunsch.weebly.com/blog

gemalt hat - Reffbändsel auf den Oberbramsegeln bei Potosi und Preußen - ist definitiv falsch. Die hat´s nie gegeben. Wozu auch! Da wurden bei Bedarf die Rahen weggefiert und die Segel aufgetucht. Zu Gewicht und Größe speziell der Unter- und Untermarssegel ist noch zu sagen, daß Reffen dieser beiden Segeletagen erst nach Festmachen aller Obermarsen, Bramsegel und der Royals und nur bei Sturm- und Orkanstärken durchgeführt wurde. Bei der Stärke der Laeisz´schen Takelagen mit Schotketten und lehnigem Stahldraht blieben sogar bei Wind bis 9 Bft. sämtliche Segel bis zur Oberbram stehen.
Bei Segeln der Tuchstärke 0 für Unter- und Marssegel mit einem Gewicht von 1,02 bis 1,03 kg pro m² wiegen allein diese Tuche bei ca. 330 und 250 m² Segelfläche schon ca. 350 und 270 Kg netto, Liektaue aus Stahldraht, Schotblöcke nebst Schotketten, Gordings, Nock- und Schotringe aus massivem Stahl gar nicht erst eingerechnet. Die mußten ja auch mit nach oben. Da war die ganze Wache auf der Rah, wenn nicht sogar alle Mann, bei mehr als biestigem Wetter und reichlich Krängung sicher nichts für Couchpotatoes und Bleistiftnuckler. Und dann gab´s ja bei manchen Viermastern der Flying- P-Line auch noch 00er Tuchstärken mit dem nochmal höheren Gewicht. Und sogar die blies es manchmal aus den Lieken. Hat man mal so ein massives Segel in der Hand gehabt, kann man sich nicht vorstellen, wie das überhaupt ausgeweht werden konnte.

Zwei und mehr Reihen von Reffbändseln wurden nur zu Zeiten der alten Segler mit ihren bauchigen, tiefen und nicht unterteilten Windsäcken an den Rahen gefahren. Es hat lange gedauert, bis sich die Unterteilung der Mars- und Bramsegel in Unter- und Obermarsen, bzw. -bramsegel und damit in weitaus handigere Größen durchgesetzt hat, was auch wegen der, gemessen an der bewegten Tonnage, geradezu lächerlich kleinen Besatzung der moderen stählernen Frachtsegler notwendig und einsichtig geworden war. Die alten Kapitäne und erst recht die Reeder der hölzernen Segler sind stur bei dem alten, angeblich bewährten Segelplan geblieben. Diese stockkonservative, um nicht zu sagen :reaktionäre Denkweise kannst du sogar bei der "Potosi" bewundern. Die wurde - man glaubt es kaum !" sogar ohne die Jarvis-Braßwinschen ausgeliefert. Dabei hatten diese sich doch schon längst als unentbehrliche Arbeitserleichterung erwiesen und waren auf allen stählernen Laeisz´schen Viermastbarken schon lange eingebaut.
Aber das nur nebenbei.

Mein Tip : nur ja keine Reffbändsel aus Garn einnähen und am Segel runterhängen lassen, das geht immer weit am Maßstab vorbei und sieht viel zu klotzig aus. Mit einem dünnen, harten Bleistift die Aufdoppelung - zwei parallele Streifen in ca. 5 mm Abstand vorne und achtern deckungsgleich quer über das Segel - aufmalen und die Bändsel vorne gleich dazu. Ein kleiner Punkt markiert dann die Gatchen in der Doppelung, in die die Bändsel eingeknotet sind und aus denen sie auf die Segelvorderseite, nie auf die achtere !, austreten. Was man da oft an Segeln schon in 1:75 kreuz und quer als Reffbändsel rumhängen sieht, entstellt die ganze Takelage. Bei 1:150 bleibt erst recht nur die Imitation per Bleistift.
Wenn du oder andere Interessierte eine Kopie der 1:250 Planbeilage der Preußen aus dem "Hamecher" haben möchtet, dann meldet euch bei mir. Der Segelriß ist eher schematisch, läßt sich aber leicht durch Nachlesen im "Middendorf" ergänzen, wenn man sich schon diesen Floh ins Ohr setzen will. Die Decksausrüstung gibt der Plan auch recht genau wieder. Einen Belegplan, auch "Flunder" genannt, zu besorgen, ist ebenfalls eine leichtere Übung.

Viel Spaß mit deinem Bau.
Germanus

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Donnerstag, 16. November 2017, 19:56

Was macht deine Preussen ?

Hallo Hark-Hendrik,

gibt es irgendwelche Baufortschritte zur Preussen ? Ich bin nämlich selbst dabei, mich diesbezüglich zu sortieren.
:wink:

Gruß

Erwin

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